Handball-Oberliga Frauen: Tabellenführer Northeim trifft auf Jahn Hollenstedt

„Wir müssen am Ball bleiben“

Setzt immer wieder Akzente: Marie Barnkothe (li.). Foto: zhp

Northeim. Die Handball-Oberliga-Frauen des Northeimer HC wollen ihre Erfolgswelle nutzen, um auch im Heimspiel gegen den Drittliga-Absteiger TuS Jahn Hollenstedt zu punkten. Anpfiff der Partie des Spitzenreiters gegen den Tabellenachten ist am Sonntag um 14.30 Uhr in der heimischen Schuhwallhalle.

Northeims Trainer Carsten Barnkothe freut sich über den in dieser Form nicht erwarteten guten Start in die Saison. „Jetzt müssen wir am Ball bleiben, nachdem wir die drei Derbys gegen die HSG Göttingen, die HSG Plesse-Hardenberg und am vergangenen Wochenende bei der HG Rosdorf-Grone gewonnen haben.“

Aus der letzten Partie mit dem 28:21-Sieg bei der HG Rosdorf-Grone nimmt der Trainer eine Lehre mit. „Die Favoritenrolle hat uns in der Anfangsphase schwere Beine gemacht.“ Auch gegen den Drittliga-Absteiger Hollenstedt gehen die Northeimerinnen mit ihrer Heimstärke als Favoritinnen in die Partie. In ihr wollen sie aber von Anfang an klar machen, wer in der Schuhwallhalle den Rhythmus vorgeben wird.

Konzentration gefordert

Barnkothe mahnt deshalb Konzentration und Einsatzwillen an. „Hollenstedt hat sich nach einem durchwachsenen Start gefangen“, sagt er über den Gegner. Und in der Tat: Die Gäste aus dem Hamburger Umland haben in den zurückliegenden drei Spielen nur einen Punkt abgegeben.

Barnkothe vertraut auf die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen wie Tanja Weitemeier und Anastasia Junghans sowie Nachwuchskräften wie seine Tochter Marie und Juliane Lösky, die mit jugendlicher Unbekümmertheit immer wieder Akzente setzen. Wichtig für einen Sieg wird es sein, rasch die stabile Deckungsarbeit aufzuziehen, um daraus zu Ballgewinnen und zu schnellen Toren zu kommen.

NHC nicht in Bestbesetzung

Personell wird der NHC nicht in stärkster Besetzung auflaufen können. Neuzugang Anna-Maria Bünker wird ein halbes Jahr aussetzen müssen, weil sie am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist und Außenspielerin Katharina Stöhr wird eine Handball-Pause einlegen.

Ein kleines Fragezeichen steht zudem hinter der Einsatz den drei Schwestern Sina, Aline und Marie Barnkothe, die sich einen Darminfekt zugezogen haben. Der Trainer hofft aber, dass der Infekt bis zum Spiel überstanden sein wird. (zhp)

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