Handball-Oberliga Frauen: HSG Göttingen und Rosdorf-Grone verlieren

Zweites schwarzes Wochenende

Frei durch, aber kein Tor: Rosdorfs Maite Gutenberg (am Ball) gegen Hannovers Nicole Gerhardy (links) und Lisa Ratzsch. Foto: zje/gsd

Göttingen. Auch am zweiten Spieltag in der Handball-Oberliga der Frauen gingen die beiden Göttinger Mannschaften leer aus. Die HSG-Frauen unterlagen in Hildesheim, die Rosdorfeerinnen verloren ihr erstes Heimspiel gegen Hannover-West.

Beide Teams hatten bereits am ersten Spieltag verloren. Die HG ist nun Zwölfter, die HSG Vorletzter vor Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld.

HG Rosdorf-Grone - HSG Hannover-West 19:21 (11:8). Nach der herben Auswärtspleite beim Saisonstart in Buchholz verlor der HG auch das erste Heimspiel. Rosdorf hatte den besseren Start, führte nach sieben Minuten 5:1 und nach 24 Minuten 10:5.

Auch nach dem Wechsel blieben die HGerinnen noch lange vorn. 13 Minuten vor Schluss hieß es noch 18:15. Aber Hannover glich aus zum 18:18 und hatte dann das bessere Ende für sich.

HG Rosdorf-Grone: Schlote, Schorn - Rettberg 5/1, Frölich 2, Schwenke, Jäger 3, A. Gutenberg 2, Hille 2, Eisenhauer 4, Kehler, Leonard, Seifert 1/1, M. Gutenberg.

Eintracht Hildesheim - HSG Göttingen 24:17 (14:8). Die HSGerinnen erwischten einen ganz schlechten Start und lagen nach neun Minuten schon 1:6 zurück, was Trainer Uwe Viebrans sofort zur ersten Auszeit veranlasste. Viel besser wurde es aber auch danach nicht. „Wir haben die Bälle liegen gelassen und viele technische Fehler gemacht“, meinte der HSG-Trainer. „Die ersten zehn Minuten sind völlig an uns vorbeigegangen.“ Nach 20 Minuten führte Eintracht unter der Regie des neuen Trainers Frank Mai mit 11:3. Bis zur Pause konnten die Göttingerinnen wenigstens noch auf 8:14 herankommen.

Zumindest ließ sich der Gast nach der Pause nicht hängen. „Wir haben gut gekämpft und Moral bewiesen“, sagte Viebrans weiter. Vor allem Janica Voigt war es zu verdanken, dass die HSG weiter aufschließen konnte und nach 52 Minuten auf 16:19 heran war. Doch ohne Lohmann und ALbrecht fehlten den Göttingerinnen auch die personellen Alternativen. In den letzten Minuten baute Hildesheim seinen Vorsprung wieder Tor um Tor aus. Michelle Rösler war der letzte Treffer zum 17:24 vorbehalten. Viebrans (selbst als Referee aktiv) war zudem noch sauer auf die Schiedsrichter. Auf den in Hildesheim erlaubten Kleber habe man sich dagegen gut eingestellt.

HSG Göttingen: Uhl - Tischer, Nietfeld, Hansen 3, Lieseberg, Voigt 9/5, Rösler 5, Wehnert, Gräser. (haz/gsd)

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