Handball-Regionsoberliga der Frauen: Ein heimisches Quintett kämpft um Punkte

Zwei wollen oben dabei sein

Northeim. In der Handball-Regionsoberliga der Frauen sind in dieser Saison fünf heimische Teams vertreten. Wir werfen einen Blick voraus. Von der VSSG Sudershausen waren leider keine Informationen zu bekommen.

Northeimer HC II

Northeim II schloss die abgelaufene Spielzeit auf dem dritten Platz ab. Der Rückstand auf Meister Geismar II betrug nur zwei Zähler. „Wir möchten wieder oben mitspielen“, bekennt Trainer Rainer Pischke. Vor allem der Verlust von Yvonne Wode dürfte dieses Vorhaben aber erschweren. Zu großen Druck baut der Coach wohl auch deshalb nicht auf. Die Spielerinnen sollen sich vor allem weiterentwickeln. Auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen.

HSG Rhumetal II

Das gilt auch für Vizemeister Rhumetal II. Dessen Kader ist nach den schweren Verletzungen von Sabine Kreitz und Steffi Fahlbusch ausgedünnt. Trainer Sascha Friedrichs würde sich freuen, wenn die erfahrenen Kräfte nach ihrer Gesundung noch einmal durchstarten. „Ich hoffe auch, dass Annika Gerke und Manuela Dix wieder zu uns stoßen, wenn es ihnen im Handballruhestand zu langweilig wird.“

Wichtig sei, dass man verletzungsfrei durch die Serie kommt. „Dann wollen wir wieder oben mitspielen. Aber die Meisterschaft zu erringen, wird in jedem Jahr schwieriger.“ Als Topfavoriten hat der HSG-Trainer Geismar II und Münden ausgemacht.

HSG Schoningen/U./W.

Neben Geismar zählt man bei der HSG Schoningen/Uslar/ Wiensen auch die Reserveteams aus Northeim, Rosdorf und dem Rhumetal zu den Titelkandidaten. Im Solling hatte man nach sieben Jahren Abstinenz zur Vorsaison wieder eine Damenmannschaft auf die Beine gestellt, die in der Regionsliga ungeschlagen Meister wurde.

Dies ist der Lohn für die gute Arbeit von Mathias Klinge. Der langjährige Erfolgscoach gibt den Trainerstab jetzt aber an Andreas Oppermann weiter. Mit einem stark besetzten Kader hofft man auf eine Mittelfeldplatzierung.

HSG Plesse-Hardenberg II

Nach zahlreichen Abgängen muss der neue Coach der Oberligareserve, André Friedrichs, mit einem kleinen Aufgebot auskommen. Unterstützung erhofft er sich von Annika Hollender. Die Spielmacherin der Ersten soll, wenn es zeitlich und studientechnisch passt, das Team verstärken.

„Aus diesem Grund haben wir nur ein Ziel: frühzeitig den Klassenerhalt sichern.“ Parallel laufen aber Gespräche, um den Kader personell noch aufstocken zu können. „Trotzdem möchten wir schon jetzt die A-Jugendlichen integrieren und sie langsam an den Damenbereich heran führen.“ (zys)

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