Handball-Landesliga Männer: Plesse II steht gegen den VfL Lehre unter Druck

Zum Siegen verdammt

Bläst zum Angriff: Eike Gloth (am Ball) trifft mit der Reserve der HSG Plesse-Hardenberg auf den VfL Lehre. Archivfoto:  zje
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Bläst zum Angriff: Eike Gloth (am Ball) trifft mit der Reserve der HSG Plesse-Hardenberg auf den VfL Lehre.

Nörten/Bovenden. Vor einer richtungsweisenden Begegnung steht die Reserve der HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Landesliga der Männer. Die Truppe von Achim Gloth trifft am Sonntag ab 17 Uhr in Nörten auf die Vertretung des VfL Lehre.

Nach dem verkorksten Saisonstart mit nur zwei Zählern aus acht Spielen wähnte sich das Burgenteam zwischenzeitlich auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt. Die Rückrunde sollte die notwendigen Punkte liefern. Doch seit dem Überraschungscoup gegen Duderstadt Mitte Januar ist irgendwie der Wurm drin. Nun muss Zählbares her, um nicht den Anschluss zu den Konkurrenten zu verlieren.

Während die Anspannung im Lager der Gastgeber am Sonntag also entsprechend groß sein wird, können die Lehrschen unbelastet auflaufen. Mit 21:19 Punkten auf Rang neun liegend geht nach oben und unten nichts mehr. Die VfL-Sieben hat sich nach der schwierigen Vorsaison deutlich stabilisiert. Das gilt allerdings in erster Linie für die Auftritte in eigener Halle. Dort wurde auch die HSG-Reserve im Hinspiel mit 31:23 in die Schranken gewiesen.

„Wir haben die lange Osterpause genutzt, um die ärgerliche Niederlage in Groß Lafferde zu verarbeiten. Nun soll es mit neuem Schwung in die Schlussphase der Saison gehen“, berichtet Hardenbergs Raphael Pleßmann. Allerdings war ein Übungsbetrieb in den vergangenen Wochen aufgrund von Verletzungen, aus beruflichen und urlaubstechnischen Gründen nur eingeschränkt möglich. Am Sonntag sollte der Kader jedoch bis auf den Langzeitverletzten Sebastian Lelek komplett sein.

„Im Hinspiel haben wir vor allem eine sehr schlechte Angriffsleistung geboten“, erinnert sich Pleßmann. Das soll morgen anders aussehen. (zys)