Handball-Verbandsliga: TG Münden muss gegen SV Aue Liebenau ihr Selbstvertrauen wieder finden

Wieder als Spitzenteam zeigen

Diesmal soll es besser laufen: Im letzten Heimspiel gegen TuS Vinnhorst (Szene mit Christian Grambow) musste die TG einen Punkt abgeben. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. In der Handball-Verbandsliga geht es vor den letzten drei Spieltagen des Jahres spannend zu. Die ersten sechs Mannschaften trennt lediglich ein Minuspunkt. Eines jener Teams, das im oberen Tabellendrittel mitmischt, ist am Samstagabend bei der TG Münden zu Gast: der SV Aue Liebenau (Anwurf: 19.15 Uhr, Gimte)

Die Gäste aus dem Landkreis Nienburg/Weser, zwischen Hannover und Bremen, sind zwar „nur“ Tabellensechster, doch welches Kaliber auf die TG zukommt, wird an den jüngsten Erfolgen des Teams deutlich: Liebenau gewann zuletzt gegen Tabellenführer MTV Braunschweig II mit 26:23 und lieferte auch den Sportfreunden Söhre bei der knappen 26:27-Niederlage einen weitaus härteren Kampf als die TG Münden (18:30). „Wir werden am Samstag voll gefordert werden“, ist deshalb auch Mündens Trainer Matthias Linke überzeugt.

Linke und sein Trainerkollege Dominic Leinhart können nur hoffen, dass das Selbstvertrauen ihrer Truppe nach der Schlappe gegen SF Söhre nicht allzu sehr angeknackst ist. Derzeit ringen die Spieler um ihr eigenes Selbstverständnis einer Spitzenmannschaft. Das konnte zuletzt unter anderem im Heimspiel gegen Vinnhorst (24:24) nicht nachgewiesen werden. Sowohl gegen den TuS als auch gegen Söhre lief in den letzten zehn Spielminuten nur noch wenig zusammen. Die Gegner hatten die größeren Reserven aufzuweisen.

Das Trainergespann zog in dieser Woche das Training an. „Wir haben die Intensität erhöht und auch aggressiver trainiert“, erzählt Matthias Linke. „Wir müssen uns einfach wieder auf unsere Stärken besinnen. Dann können wir auch die letzten drei Spiele des Jahres positiv gestalten.“ Nach dem Heimspiel gegen Aue Liebenau gastiert die TG Münden beim MTV Geismar, bevor am 17. Dezember der TuS Altencelle nach Gimte kommt. Zwei Gegner also, die nicht zum oberen Tabellendrittel gehören und die bezwungen werden müssen. (mbr)

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