Handball-Landesliga: Landwehrhagen bremst sich durch Fehlwurfquote selbst aus

Zweite Heimpleite für den HSC

Wird hier am Wurfarm behindert: Der sechsfache HSC-Torschütze Fabian Hörder (links). Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. In der Handball-Landesliga verlor der HSC Landwehrhagen sein Heimspiel gegen den TV Alsfeld mit 24:27 (10:12). Erst zum zweiten Mal in dieser Saison verließ der HSC die eigene Halle ohne Punkte.

„Wir haben heute in der Chancenauswertung versagt“ so die Aussage von HSC-Spielertrainer Sven Hinz. Mit einer schwach agierenden Abwehr und Fehlwürfen startete der HSC in die Partie. Im Gegenzug nutzte Alsfeld seine Chancen. Bereits nach knapp zwölf Minute lag der HSC mit 1:6 zurück. Mario von Gemünden im Tor des HSC parierte fünf Würfe der Gäste in Folge und hielt den HSC im Spiel. Marc Adam und Tim Hofmeister konnten im Tempogegenstoß die gewonnenen Bälle in Tore verwandeln. Marc Adam gelang in der 20. Minute der Anschlusstreffer zum 6:7. Die starke Abwehr und der gut aufgelegte Mike Decher im Tor der Gäste verhinderte den Ausgleichstreffer von Louis Feckler.

Im Angriff unterliefen den Gastgebern in der Folge viele technische Fehler die im Gegenzug von Tomislav Zidar und Philipp Amrhein vom TV Alsfeld zum 12:8 genutzt wurden.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte brauchte der HSC eine Anlaufzeit, wogegen die Gäste gleich voll in das Spiel einstiegen und sich mit drei Treffern in Folge zum 15:10 absetzten. Sven Hinz verkürzte durch zwei verwandelte Siebenmeter auf 12:15. Mehrmals scheiterten die Gäste an der gut agierenden Abwehr und am Torhüter des HSC. Was in der Abwehr des HSC Landwehrhagen funktionierte, konnte im Gegenzug in der Offensive nicht umgesetzt werden. Zu technischen Fehlern kam auch noch Pech in Form von Lattentreffern und vergebenen Tempogegenstößen hinzu. Eugen Maier verpasste in der 42. Minute den Anschlusstreffer.

Mit Tomislav Zidar hielten die Gäste ihre Trefferquote hoch und konnten sich bis zur 58. Minute mit fünf Toren zum 22:27 absetzen. „Wir haben heute keine stabile Leistung gezeigt und immer wieder im Abschluss gepatzt. Die Chancenauswertung lag unter 40 Prozent, das geht gar nicht“, so das Fazit von Sven Hinz.

HSC: von Gemünden – Hörder 6, Hinz 5/3, Adam 5/1, Hofmeister 4, Feckler 2, Zimmermann 1, Heyne 1 Maier, Höpke. (zmf)

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