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Handball-Oberliga: Baunataler Frauen brauchen Sieg gegen HSG Rotenburg

Eintracht will was reißen

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Baunatal. Dreimal in Folge boten die Oberliga-Handballerinnen des GSV Eintracht Baunatal zuletzt ansprechende Leistungen, mit Punkten belohnt wurden sie nicht.

Zurück im Tor der Eintracht: Erstmals nach ihrem Wechsel nach Baunatal steht Janina Landau-Schütz, hier noch im Einsatz für die HSG Zwehren/Kassel, im Kasten des GSV. Archivfoto: Schachtschneider

Am Samstag ab 17 Uhr, ungewohnter Weise in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule (!), wollen sie gegen die HSG Rotenburg/Baumbach/Bebra, so Trainer Rolf Schröder, „nicht nur gut aussehen, sondern endlich etwas reißen“.

Was auch dringend nötig wäre, weil die Eintracht im bemühen um den Klassenerhalt allmählich mit dem Punktesammeln beginnen muss. Aus den Augen entschwunden ist das Ziel jedenfalls nicht. „Es wird irre schwer, ist aber nicht aussichtslos.

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden scheinen derzeit günstig. Erstmals kann Rückkehrerin Janina Landau-Schütz das Tor hüten, Sarah Panhans, Linda Giese und Katja Gerbig sind wieder fit und nahmen bereits am Mannschaftstraining teil. Was Rolf Schröder ein Sonderlob entlockt: „Unsere medizinische Abteilung mit Dr. Heike Förster und Oskar Reckerziegel hat tolle Arbeit geleistet.“

Doch nicht nur die personell günstige Lage stimmt Rolf Schröder zuversichtlich. „Wir haben ein vielversprechendes Restprogramm. Zudem haben wir selbst uns gut weiterentwickelt“, meint der Trainer und verweist vor allem auf die effektivere Deckungsarbeit: „Selbst gegen die Spitzenteams haben wir zuletzt nicht viele Gegentore kassiert.“

Gegen die HSG Rotenburg/Baumbach/Bebra hofft Schröder auf die womöglich bessere Bank. „Was aber nicht dazu führen darf, dass wir die Verantwortung weiterschieben. Es ist egal, ob der Gegner über sieben oder zwölf starke Spielerinnen verfügt.“

Ohnehin sind die Gäste sehr wechselhaft in ihren Leistungen und daher unberechenbar. Die Eintracht ist daher gut beraten, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. und das Tempo über die gesamten 60 Minuten hochzuhalten.

Außer den angepeilten Punkten hätte die Eintracht im Falle eines Sieges ein weiteres Ziel verwirklicht: Nach dem 22:21-Erfolg im Hinspiel läge sie im direkten Vergleich vorn.

Von Wolfgang Bauscher

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Handball: Oberliga Frauen

  • Tabelle
  • Ergebnisse
PlatzMannschaftToreDiffPunkte
1HSG Gedern/Nidda667:5848337
2HSG Dutenhofen622:5566629
3SG Bruchköbel536:5241227
4TV Siedelsbrunn623:5913226
5TSG Eddersheim609:5406926
6TV Altenhaßlau664:6036125
7TV Hüttenberg607:5713625
8Eintracht Böddiger632:6072523
9HSG Bensheim/A. II623:650-2714
10Eintracht Baunatal535:613-789
11FSG Rotenburg/B/B568:661-939
12HSG Weiterstadt545:731-1863

für den 25. Spieltag

HeimGastSpiel
FSG Rotenburg/B/BSG Bruchköbel20:24
Eintracht BaunatalHSG Dutenhofen23:22
TSG EddersheimHSG Bensheim/A. II33:26
HSG Gedern/NiddaTV Hüttenberg27:23
Eintracht BöddigerTV Siedelsbrunn28:28
TV AltenhaßlauHSG Weiterstadt30:21

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