Enttäuschung groß: Vipers verlieren zu Hause gegen Celle

Beste Bad Wildungerin: Die eingewechselte Torfrau Rinka Duijndam (l.) versucht den Wurf der Cellerin Natasha Ahrens (M.) abzuwehren. Foto: malafo/nh

Bad Wildungen. Groß war die Enttäuschung bei der HSG Bad Wildungen: Das erste Bundesliga-Heimspiel ging für die Handballerinnen mit 30:31 (16:16) gegen Celle verloren.

Nach dem 1:0 lag die HSG vor 730 Fans schnell mit 2:5 (20.) hinten, bevor die Vipers die schwache Partie beim 6:5 (14.) gedreht hatten.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum Ende der Begegnung, die von ihrer Spannung lebte. Nach 45 Minuten führte Bad Wildungen mit 24:21 und lag auch noch bis zur 51. Minute beim 28:25 mit drei Toren in Führung. Auch beim 30:29 (55.) durch Petra Nagy hatten die Südwaldeckerinnen noch die Nase vorne, bevor Celles sehr starke Spielmacherin Kim Wahle mit ihre zwei Treffern die Partie noch einmal drehte und die Niedersächsinnen ausgelassen jubeln ließ, während die Vipers nach der Pleite bei Heimpremiere die Köpfe hängen ließen.

Die Halbrechte Anouk Nieuwenweg mit 13 Toren, davon sieben durch Siebenmeter, und Laura Vasilescu (6) waren die besten Werferinnen bei Bad Wildungen. Renee Verschuren (9/4), Wahle und Johanna Heldmann (je 7) trafen für Celle am besten. „Die Niederlage ist selbst verschuldet. Wir hätten nach unserer Drei-Tore-Führung einfach ruhig weiterspielen müssen“, ärgerte sich Bremmer über die konfuse Schlussphase ihres Teams. (jh)

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