Für Gimpel eine gute Lösung. „Ich bin glücklich“, sagte der Geschäftsmann, der in den vergangenen Wochen im Hintergrund viel Arbeit investierte, um den Vipers eine Zukunft zu geben.
Auch die Tatsache, dass Christian Hack der Sohn von Mäzenin und Gesellschafterin Katharina Merck ist, und damit weiter die alten „Macher“ das Sagen haben, steht laut Gimpel einem völligen Neuanfang nicht entgegen. „Die Lösung ist ein guter Kompromiss aus Alt-Gesellschaftern sowie den neuen Kräften und neuen Perspektiven.“ Und weiter: „Wir sind nun unsere Schulden los und haben die Möglichkeit, etwas neues aufzubauen.“
Christian Hack wird dabei die Vipers-Angelegenheiten vor allem aus Frankfurt führen, wo der Medizintechnik-Unternehmer wohnt und arbeitet. Das Tagesgeschäft vor Ort wird Uwe Gimpel als Prokurist übernehmen. Hack gab sich am Samstag betont optimistisch. „Ich sehe hier Perspektiven und werde alles tun, diese auch durchzusetzen.“ Der 32-Jährige ist dem Bad Wildunger Handball seit Jahren verbunden, war lange Zeit Sponsor des Leistungszentrums und saß zuletzt im Beirat der Vipers.
Daher kennt er sich mit den Strukturen der Vipers aus, sagt aber auch: „Für mich ist es jetzt die größte Aufgabe, mich mit allen Dingen hier vertraut zu machen und mich einzuarbeiten.“ Chancen, die Vipers nach drei Jahren voll von finanziellen Hiobsbotschaften endlich in ruhigere Fahrwasser zu manövrieren, seien vorhanden. „Wir haben ein gutes Umfeld. Die Fans sind da, die Leistungen der Mannschaft stimmen.“
Die Planungen gehen indes komplett in Richtung zweite Bundesliga. „Eine andere Wahl haben wir nicht. Dort wollen wir uns konsolidieren.“ Dies sieht auch Gimpel so: „An die erste Liga glauben wir nicht mehr.“ Zusammen mit Trainer Karsten Moos soll nun ein schlagkräftiges Team für die zweite Bundesliga aufgebaut werden.
Von Thorsten Spohr












