In der ersten Halbzeit boten beide Kontrahenten eine eher schwache Leistung. Bei den Vipers war es die torgefährliche Sabine Heusdens; die Rückraumspielerin zeigte vom Siebenmeterpunkt eine hundertprozentige Erfolgsquote. Mit ihren insgesamt acht Toren in der ersten Halbzeit, davon sechs verwandelte Siebenmeter, hielt sie ein ums andere Mal ihre Mannschaft im Spiel.
Allerdings war das Spiel der Vipers leicht ausrechenbar; aus dem Rückraum gab es kaum Möglichkeiten. Beim Stand von 11:8 (22:05) scheiterte Kapitänin Miranda Robben allein vor der glänzend parierenden Keeperin Sabine Stockhorst. Kreisläuferin Tessa Cocx brachte beim Stand von 12:8 (24:40) ihre Farben mit einem Doppelschlag wieder zurück.
Ein Pfund bei Wildungen war auch die sehr stark parierende Torfrau Manuela Brütsch; sie überzeugte allein mit zehn Paraden vor der Pause. Mit 12:15 aus Wildunger Sicht ging es in die Halbzeit.
Als nach der Pause Annika Busch und Heusdens Zeitstrafen erhielten, zogen die TuSSies gegen den Kontrahenten mit doppelter Unterzahl auf 19:13 davon. Allein Heusdens mit ihren Siebenmetern (zum 19:14; 20:15) und später Romana Grausenburger (zum 33:21 und 34:22) hielten die Niederlage noch in Grenzen. Erst beim Stand von 34:22 (58:59) scheiterte Sabine Heusdens erstmals vom Punkt an der starken Torfrau Laura Glaser.
Tore für Bad Wildungen: Heusdens 12/8, Cocx 3, Grausenburger 3, Mertens 2, Robben 1, Cipaian 1.
SR.: Claudia Burger/ Stephanie Ganther. - Zu: 862. (bf)












