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    • 17.01.13
    • HSG Bad Wildungen
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1. Handball-Bundesliga der Frauen: Vipers erwarten den FHC Frankfurt/Oder

„Nichts mehr zu verlieren“

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Bad Wildungen. Für die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen steht in der Bundesliga das drittletzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Am Samstag um 19 Uhr treffen die Vipers in der Ensehalle auf den Tabellensiebten FHC Frankfurt/Oder.

Sie müssen jetzt bei den Bad Wildunger Vipers Verantwortung übernehmen: Coach Karsten Moos mit Andrea Mertens, Alina Otto, Simona Cipaian und Marie-Theres Raum (von links). Foto:  Kaliske

Sie müssen jetzt bei den Bad Wildunger Vipers Verantwortung übernehmen: Coach Karsten Moos mit Andrea Mertens, Alina Otto, Simona Cipaian und Marie-Theres Raum (von links). Foto:  Kaliske

In der vierten Partie ohne die abgewanderten Rückraumspielerinnen Cristina Mihai (jetzt Zweitligist SG Kirchhof), Laura Vasilescu (jetzt bei Klassenkamerad Koblenz/Weibern) und Rebeca Cembranos Bruzon (Drittligist Neustadt/Sebnitz) bietet HSG-Trainer Karsten Moos denselben Kader auf, der zuletzt in Metzingen mit 22:34 baden ging. Simona Cipanian (1) und Andrea Mertens (2), die sich dort in die Torschützenliste eintrugen, werden somit ebenso Spielanteile bekommen wie Alina Otto als Spielmacherin, Rechtsaußen Marie-Theres Raum oder Kreisläuferin Theresa Loll.

Die Hauptverantwortung im Angriff lastet aber auf Kapitänin Miranda Robben, die wohl auf linksaußen beginnen dürfte, Sabine Heusdens und Tessa Cocx. Heusdens, der in Metzingen ein Dutzend Treffer (davon acht Siebenmeter) gelangen, braucht nur noch zwei Torerfolge, um Mihai in der Torschützenliste zu überholen und in die Top Ten dieser Liste einzuziehen.

Die gelernte Rechtsaußen Annika Busch, auf deren Stammposition Romana Grausenburger mittlerweile die Nummer eins ist, wird sich erneut im rechten Rückraum versuchen.

Zumindest auf der Torhüterposition hat Karsten Moos die Qual der Wahl. Denn die Schweizerin Manuela Brütsch, die in Metzingen die Partie lange offen hielt, und Julia Gronemann bewegen sich im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten des Vipers-Tores auf Augenhöhe.

Dass sein Team als Tabellenletzter sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt ist, lässt Karsten Moos zwar nicht kalt, hält ihn aber nicht ab, sich nur auf das nächste Spiel zu fokussieren. „Wir versuchen, uns ganz auf Frankfurt/Oder zu konzentrieren und wollen versuchen, diesen routinierten Gegner zu ärgern“, sagt der 30-Jährige. Kampfkraft und Leidenschaft sowie eine aggressive und bewegliche Abwehr seien die Bausteine, die zusammen passen müssten, um eine Überraschung zu schaffen. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, stellt Moos fest, „jeder unserer kommenden Gegner aber schon, weil von allen ein Sieg gegen die Vipers erwartet wird.“

Was die Hoffnungen der Fans auf den zweiten Heimsieg nährt, ist die schwache Auswärtsbilanz der Gäste. Während dem FHC in eigener Halle sechs Siege gelangen, gab es auswärts nur zwei Punkte und fünf Niederlagen. Die letzte beim 20:31 in Leipzig fiel am Mittwoch zudem richtig deftig aus. (ppp)

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