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    • 14.02.13
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1. Handball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen empfängt morgen Göppingen

Premiere für van Gulik

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Bad Wildungen. Vorerst wohl vorletzter Heimauftritt für die HSG Bad Wildungen: In der Handball-Bundesliga der Frauen erwartet das Schlusslicht morgen um 19 Uhr den Tabellenfünften Frisch Auf Göppingen.

Sie spielen Samstag im gleichen Team: Neuzugang Sarah van Gulik (Iinks, hier im Trikot der SVG Celle) und Tessa Cocx von der HSG Bad Wildungen. Foto: Kaliske

Sie spielen Samstag im gleichen Team: Neuzugang Sarah van Gulik (Iinks, hier im Trikot der SVG Celle) und Tessa Cocx von der HSG Bad Wildungen. Foto: Kaliske

Da wohl niemand mehr an den Klassenerhalt glaubt, stellt sich beim HSG-Anhang vor allem die Frage, ob ein Neuzugang seine Premiere gibt. Die Rede ist von der frisch verpflichteten Holländerin Sarah van Gulik. Die 22-jährige Spielmacherin, die in der vergangenen Saison noch beim späteren Bundesliga-Absteiger SVG Celle spielte, dann aber zum dänischen Erstligisten Aalborg wechselte, hat in der Kurstadt angeheuert. Der zweite Neuzugang wird morgen dagegen nicht mitwirken: Stefanie Schriever, ebenfalls Spielmacherin, soll ab März ein Zweitspielrecht für die Vipers erhalten, muss aber mit dem 1. FC Köln, Spitzenreiter der 3. Liga West, morgen gegen Mörfelden/Walldorf ran.

Trainer Karsten Moos machen die Transfer-Aktivitäten seines Vereins richtig Mut. „Wir leben noch und wir planen zielstrebig für die 2. Liga“, erklärt der 30-Jährige. In den letzten sechs Saisonpartien und in den beiden Heimspielen gelte es, den treuen Fans noch einmal guten Handball zu präsentieren. Von der neuen Vipers-Holländerin, der nunmehr vierten im Team, nimmt Moos den Druck: „Sarah hat gut trainiert, aber man muss ihr Zeit geben, in unser System zu finden.“

An den Gegner Göppingen hat Karsten Moos nicht die besten Erinnerungen. „Frisch Auf hat eine körperlich robuste Mannschaft, gegen deren kompakte 6:0-Abwehr nur schwer ein Durchkommen ist.“ Göppingen sei zudem auf allen Positionen durchweg doppelt gut besetzt und deshalb Favorit.

Der Trainer der Vipers sieht den Rest der durchwachsenen Bad Wildunger Saison, die höchstwahrscheinlich mit dem Abstieg aus der Bundesliga enden wird, offenbar längst als Teil der Vorbereitung auf die nächste in der 2. Liga. Ob sie im Unterhaus zu Leistungsträgerinnen werden können, dass müssen neben Sarah van Gulik und später Schriever auch noch Eigengewächse wie Alina Otto oder Andrea Mertens beweisen.

Eine Frau, auf die in den vergangenen Jahren in Bad Wildungen Verlass war, gibt morgen ihre vorletzte Vorstellung in der Ensehalle: Torhüterin Julia Gronemann. Die 28-jährige Lehrerin wechselt zur neuen Saison zum deutschen Top-Club Buxtehuder SV.

„Es wird verdammt schwer, Julia zu ersetzen“, weiß Moos, der Verständnis für den Schritt hat. „Wenn sie so eine Chance bekommt, dann muss man ihr auch gönnen, dass sie sie wahrnimmt.“ Morgen kann Gronemann mit einer guten Leistung dazu beitragen, dass die Vipers seit dem Aufstieg 2011 erstmals gegen Göppingen punkten. (ppp)

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