Rinka Duijndam wird eine Viper

Hat einen Zweijahres-Vertrag bei den Vipers unterschrieben: Rinka Duijndam. Foto: nh

Bad Wildungen. In der Torhüterfrage setzen die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen auch in Zukunft auf ein schweizer-niederländisches Duo: Mit Rinka Duijndam ist nun die zweite Personalie zwischen den Pfosten der Nordhessinnen geklärt. Die 18-jährige Jugendnationaltorhüterin spielt derzeit in der ersten niederländischen Liga bei Virto Quintus und wechselt nun mit internationaler Erfahrung in die erste deutsche Bundesliga. Bei den Vipers hat sie einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben.

„Rinka ist in Holland das größte und vielversprechendste Talent auf der Torhüterposition. Daher bin ich stolz, dass sie sich für uns entschieden hat. Sie hat für ihr Alter schon viel internationale Erfahrung durch die Länderspiele der Jugend und die internationalen Wettbewerbe mit ihrem Verein Quintus“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. Nach vier Jahren im Handballinternat des holländischen Handballverbandes in Arnheim ist es nun für die in der Nähe von Den Haag geborene Torhüterin Zeit für den nächsten Schritt in ihrer Karriere: „Es war für mich sehr wichtig, dass ich mich beim Probetraining direkt wohl gefühlt habe und von der Mannschaft super aufgenommen worden bin“, sagt Rinka Duijndam. Parallel zum Sport wird sie ihr Wirtschafts-Studium an der Johan Cruijff University fortsetzen.

Die bereits zweimal zur besten Torhüterin der Holländischen Meisterschaften gekürte Spielerin wird von Tessa Bremmer wie folgt eingeschätzt: „Sie ist technisch gesehen von Jokelyn Tienstra überragend ausgebildet worden - jetzt kann sie in der ersten deutschen Bundesliga die nächsten Schritte gehen.“ Bremmer blickt zugleich auf die aussichtsreichen Perspektiven für das Gespann im Tor der Vipers: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit ihr als junges Talent sowie mit Manu als erfahrene Kraft für nächstes Jahr ein ideales Duo auf der Torhüterposition haben.“

Für Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel ist mit der aktuellen Verpflichtung nun eine weitere wichtige Personalie im Team der nächsten Saison erfüllt: „Wir, insbesondere unsere Trainerin, arbeiten sehr akribisch an der Personalplanung für die kommende Saison und das ist uns mit der Verpflichtung von Rinka mehr als nur geglückt. Sofern nun die nächsten Gespräche ebenso positiv verlaufen, sollten wir nächste Saison den Blick nicht mehr so oft nach unten, sondern mehr auf die Plätze vor uns richten können.“ (nh)

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