Vipers-Boss Uwe Gimpel fordert mehr Hilfe der Politik

Neue Vipers: Unser Bild zeigt (von links) die holländischen Junioren-Nationalspielerinnen Hanne van Rossum, Tamara Haggerty und Rinka Duijndam mit Trainerin Tessa Bremmer sowie den neuen Rückraumspielerinnen Marieke Blase und Christina Zuber. Foto: malafo/nh

Bad Wildungen. Eigentlich sollte es eine kurzweilige Saisoneröffnung der Bad Wildduner Vipers werden. Doch Geschäftsführer Uwe Gimpel sieht pessimistisch in die Zukunft. Er vermisst vor allem die Unterstützung der Stadt und des Landkreises.

Hatte der Vipers-Geschäftsführer zuvor bei seiner ersten kurzen Rede davon gesprochen, „dass die nächsten zwei Spielzeiten trotz ein paar Ausfällen im Sponsorenbereich gesichert sind“, präzisierte der Bad Wildunger Unternehmer am Ende der Veranstaltung seine bereits zuvor getätigte Aussage, „dass wir die Last langfristig auf breitere Schultern verteilen müssen.“ Wenn die Erstligahandballerinnen dies nicht hinkriegen würden, „wird es nach den nächsten drei Jahren keinen Bundesligahandball in Bad Wildungen mehr geben“, so Gimpel.

Derzeit ist der laut Gimpel 250 000 Euro betragende Etat auch deshalb gedeckt, weil die Unternehmen „Fingerhaus“ aus Frankenberg und „Möbelkreis“ aus Meineringhausen ihr finanzielles Engagement erhöht haben.

„Wir brauchen einfach die Unterstützung der Politik, ohne die wir uns langfristig nicht in der Bundesliga etablieren und weiterentwickeln können. Wir sind der einzige Erstligaverein, der vom Landkreis, seiner Stadt und dem heimischen Energieversorger nicht wesentlich unterstützt wird“, zürnte der Vipers-Boss auf Nachfrage. (jh)

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