Vipers spielen wie Klosterschülerinnen bei 29:37-Niederlage

Gefrustet: Die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen Rinka Duijndam, Marieke Blase, Annika Busch und Miranda Schmidt-Robben (v.l.) nach der 29:37-Niederlage gegen Göppingen. Foto:  malafo/nh

Bad Wildungen. Handball-Bundesligist HSG Bad Wildungen Vipers ist am Tiefpunkt angelangt: Am Samstag kassierte die desolate HSG vor rund 800 Zuschauern eine deutliche 29:37-Niederlage gegen Frisch Auf Göppingen.

Bei Betrachtung der Nicht-Leistung gegen den Gast, dem eine durchschnittliche Vorstellung zum Kantersieg reichte, ist festzustellen, dass die HSG so nicht erstligatauglich ist. „Wir müssen etwas tun“, sagte der Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel.

Insgesamt war die Deckungsleistung der HSG erschreckend. Ohne jegliche Aggressivität, sondern wie Klosterschülerinnen, agierten die Vipers vor allem zu Beginn in ihrer 6:0-Formation, sodass Frisch Auf schnell 6:2 führte (8.). Dass sich die HSG auf 12:13 (24.) herankämpfte, lag auch an der eingewechselten Torfrau Rinka Duinjdam.

Als Lina Krhilkar zum 27:20 (47.) traf, war die Partie bereits zu Gunsten der Gäste entschieden. „Unsere Leistung war vom Anfang bis zum Ende eine Vollkatastrophe. Die Kampfbereitschaft und die Emotionen haben völlig gefehlt“, zürnte Bremmer.

Von Jürgen Heide

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