Bad Wildungen verliert in Metzingen, zeigt aber 30 Minuten gute Leistung

Mit vollem Einsatz: Petra Nagy (HSG Bad Wildungen Vipers) versucht, sich gegen Tonje Loseth (TusSis Metzingen, links) durchzusetzen. Foto: Eibner

Metzingen. Die Bad Wildunger Vipers mussten in der Handball-Bundesliga der Frauen die erwartete Niederlage in Metzingen einstecken. Beim 23:32 (11:14) verkauften sich die Südwaldeckerinnen aber in der ersten Halbzeit tapfer.

Die Fahrt nach Metzingen verlief für die Vipers alles andere als nach Plan: Die Südwaldeckerinnen standen wie die Schiedsrichter auch im Stau, kamen erst kurz vor dem geplanten Anpfiff in der Halle an. Der wurde folglich fast 25 Minuten nach hinten verschoben.

Das steckten die Vipers zunächst gut weg und gingen mit 4:0 in Führung. Erst langsam kam der Favorit in Schwung, dem viele technische Fehler unterliefen und der der Aggressivität der Vipers zunächst nichts entgegenzusetzen hatte. Beim 8:7 durch Anna Loerper (20.) gelang die erste Führung, die bis zum Halbzeitpfiff gegen tapfer kämpfende Vipers auf drei Tore ausgebaut wurde. Für die Gäste wäre mehr drin gewesen, aber einige vergebene Chancen, darunter drei Siebenmeter, verhinderten dies.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeberinnen verbessert, vor allem aber deutlich aggressiver aus der Kabine und hatten ihren Vorsprung bis zur 45. Minute bereits auf acht Tore ausgebaut. Die nie aufsteckenden Vipers konnten allerdings die Niederlage beim Tabellendritten in der Schlusphase noch halbwegs in Grenzen halten. (tsp)

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