Huskies verlieren 2:3 – Sonntag (17 Uhr, Eissporthalle) kommt Weißwasser

2:3-Niederlage beim Vorletzten: Huskies in Freiburg eiskalt erwischt

Freiburg. Es hätten drei wichtige Punkte auf dem Weg zur direkten Qualifikation fürs Playoff-Viertelfinale sein können. Doch vom Auswärtsspiel bei den Wölfen Freiburg, dem Tabellenvorletzten der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga, sind die Kassel Huskies mit leeren Händen heimgekehrt.

Auch wenn sie nach einem 0:3-Rückstand noch einmal auf 2:3 (0:1, 2:2, 0:0) herankamen, wurden sie ihrem Ruf als Aufholjäger diesmal nicht gerecht und drehten die Partie nicht meh.Die Huskies erwischten bereits einen klassischen Fehlstart. Gerade einmal 23 Sekunden war die Partie alt, als David Vrbata Markus Keller im Kasseler Kasten mit einem abgefälschten Schuss erstmals überwand. Es dauerte eine Weile, bis sich die Mannschaft von Trainer Rico Rossi davon erholt hatte. Erst nach zwölf Minuten waren die Huskies besser im Spiel und hatten durch Kevin Maginot und Carter Proft gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Doch sie blieben ungenutzt.

Und statt des erhofften Kasseler Tores legten die Gastgeber nach. Zunächst traf Lennart Palausch, der einem Bericht des Südkurier in der kommenden Saison zu den Schwenniger Wild Wings in die DEL wechselt, nur das Außennetz. Dann schlugen erneut die Gastgeber zu: Beim 2:0 kombinierten sie sich mit Tempo durch die Kasseler Defensive, bevor Nikolas Linsenmaier abschloss (25.). Keine zwei Minuten später verlor Huskies-Stürmer Jean-Michel Daoust die Scheibe, Marc Wittforth schaltete schnell, zog aus dem Freiburger Angriffsdrittel ab – 3:0. Als kurz darauf Mathias Müller auf die Strafbank muss, hätten die Freiburger sogar auf 4:0 erhöhen können. Doch Keller reagierte glänzend gegen Milos Vavrusa. Ein Weckruf für die Huskies. Denn nur kurz danach meldeten sie sich zurück. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden kamen sie wieder heran. Erst vernaschte Daoust den Freiburger Schlussmann Jonathan Boutin mit der Rückhand – 1:3 nach exakt gespielten 37:42 Minuten. Und nur Augenblicke später war dann der Kasseler Topscorer zur Stelle: Jamie MacQueen verkürzte mit seinem Treffer auf 2:3. Letztlich blieb das der Schlusspunkt, auch wenn die Kasseler im Schlussdrittel noch einmal alles versuchten.

Besser machen können sie es am Sonntag: Ab 17 Uhr erwarten sie die Lausitzer Füchse in der heimischen Eissporthalle.

SR: Schrader (Essen), Z: 2213

Tore: 1:0 (0:23) Vrbata (Linsenmaier, Kunz), 2:0 (24:13) Linsenmaier (Vrbata, Kunz), 3:0 (25:53) Wittfoth (Haluza, Kästle), 3:1 (37:42) Daoust (Marco Müller, Klinge), 3:2 (37:58) MacQueen (Carnevale, Sturm)

Strafminuten: Freiburg 6, Kassel 8

Von Benjamin Resetz

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