Gegen Weißwasser und gegen Freiburg

Vor den beiden Huskies-Spielen: Geschenke nur für die Fans

Adventsaktion von Huskies und HNA: Passend zum Heimspiel gegen Freiburg werden am Sonntag vor dem Spiel an den Eingängen 1600 Nikolausmützen an die Besucher verteilt. Kostenlos. Braden Pimm, Jamie MacQueen, Jens Meilleur und Lennart Palausch (von links) hatten ihrern Spaß bei der Anprobe. Foto: Fischer

Kassel. Nikolausgeschenke soll es nur vor dem Spiel für die Fans geben: Blaue Mützen passend zur Vereinsfarbe. Auf dem Eis aber wollen die Kassel Huskies am Sonntag ab 17 Uhr gegen die Wölfe aus Freiburg nichts herschenken, gar nichts.

„Wir sind die Favoriten“, weiß Trainer Rico Rossi, „und dieser Rolle wollen wir gegen den Aufsteiger natürlich gerecht werden.“

Ein Selbstläufer aber wird diese Partie nicht, obwohl die Kasseler das erste Duell klar mit 5:1 gewannen. Denn nach Sven Valenti (Unterkörperverletzung) und Eric Stephan (nach Leisten-OP inzwischen im Aufbautraining) fällt nun für mindestens zwei Wochen auch noch Taylor Carnevale aus. Der Kanadier, mit zehn Toren und 22 Vorlagen Topscorer der Huskies, hat sich im Training das rechte Fußgelenk verdreht und die Bänder gedehnt. An seine Stelle wird Jean Michel Daoust zwischen den Außen Manuel Klinge und Jamie MacQueen stürmen.

Taylor Carnevale

Zum anderen haben die Freiburger inzwischen einen neuen Mann zwischen den Pfosten: „Jonathan Boutin ist ein Torwart, der mit seiner Klasse ein Spiel allein entscheiden kann“, urteilt Rossi über den neuen Rückhalt eines ohnehin „unberechenbaren Gegners“. Auch dank Boutin haben die Wölfe, mit 19 Zählern Vorletzter, bei drei Siegen zehn Punkte aus den letzten sechs Spielen geholt und dabei nach 0:2-Rückstand sogar gegen Frankfurt noch 4:2 gewonnen.

„Wir sind gut beraten, weder die Freiburger noch die Lausitzer Füchse an ihren Tabellenständen zu messen und zu unterschätzen, denn beide Gegner haben viel mehr Potenzial“, sagt Rossi warnend. Denn auch in Weißwasser, wo er mit seiner Schlittenhunde-Meute am heutigen Freitag um 19.30 Uhr antreten muss, wartet der Gegner nur darauf, allzu übermütigen Favoriten ein Bein zu stellen.

Zumal auch die Füchse, direkt vor Freiburg in der Rangliste, einen Neuen haben. Das Lausitzer Urgestein Stefan Mann, 40, schnürt als Teilzeitprofi wieder die Schlittschuhe.

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