Kassels Eishockeyteam gewinnt beim SC Riessersee 5:2

Daoust führt Huskies zum Sieg

Doppeltorschütze für die Huskies: Jean-Michel Daoust (rechts, hier im Derby gegen den Frankfurter Nick Mazzolini) Archivfoto: Schachtschneider
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Doppeltorschütze für die Huskies: Jean-Michel Daoust (rechts, hier im Derby gegen den Frankfurter Nick Mazzolini)

Garmisch-Partenkirchen. Dem Arbeitssieg gegen Heilbronn folgte der Auswärtssieg beim SC Riessersee und damit das erste Sechs-Punkte-Wochenende in der DEL-2-Saison: Mit 5:2 (2:1, 2:1, 1:0) feierten die Huskies einen in dieser Höhe überraschenden Erfolg.

Die Huskies erwischten einen Auftakt nach Maß. Körperlich präsenter setzten sie die Gastgeber frühzeitig unter Druck. Denen steckte das schwere Auswärtsspiel beim aktuellen Meister Bietigheim (6:5) vom Freitag noch in den Knochen.

Zudem boten sie nur drei Angriffsreihen auf. Kassel war frischer, frecher. Passend dazu: Gleich aus ihrem ersten Überzahlspiel schlugen die Huskies Kapital. Und wie. Sören Sturm hob die Scheibe in Richtung SCR-Gehäuse, Alex Heinrich nahm den Schuss volley an und verwandelte zum 1:0 (6. Minute). Glück hatten die Huskies kurz darauf, als ihr Torhüter Markus Keller die Scheibe aus den Augen verlor, aber Louke Oakley den Puck knapp am Pfosten vorbeisetzte.

Besser machten es die Kasseler Augenblicke später. Sie eroberten die Scheibe im gegnerischen Drittel, Kevin Maginot zog von der Blauen Linie ab, Jean-Michel Daoust hielt seine Kelle nur noch rein und lenkte die Scheibe in die rechte untere Torecke zum 2:0. Doch die Gastgeber blieben gelassen, fanden nun mit Verspätung ins Spiel und kamen zum Asnchlusstreffer: Einen Querpass von der Blauen Linie versenkte Josef Staltmayr zum 1:2 (13.).

Die besseren Chancen in einer intensiv und offensiv geführten Partie hatten dann allerdings die Huskies: Erst traf Manuel Klinge aus zu spitzem Winkel nur das Außennetz (18.), dann kam Jens Meilleur nach einem Konter nicht richtig zum Abschluss (19.). Erst nach der Pause klappte das besser: Thomas Merl, der in der vergangenen Saison noch 23-mal für den SCR aufgelaufen war, traf an alter Wirkungsstätte per Schlagschuss in den Winkel (31.) zum 3:1 und hatte auch beim 4:1 seine Finger im Spiel: Seinen Pass von außen verwertete erneut Daoust (34.).

Doch der SCR gab nicht auf: Vier Minuten später stocherte Eric Johansson die Scheibe zum 2:4 über die Torlinie. Kassel hatte zu diesem Zeitpunkt etwas Tempo aus dem Spiel genommen, aber den Schlusspunkt setzte Marco Müller, der einen Schuss von Daoust abfälschte.

SR: Plitz (Ottobrunn). Z: 1680

Tore: 0:1 (5:37) Heinrich (Carnevale, Sturm - 5:4), 0:2 (9:45) Daoust (Maginot), 1:2 (12:38) Staltmayr, 1:3 (21:30) Merl, 1:4 (33:27) Daoust (Merl), 2:4 (37:06) Johansson (Beck, Schultz), 2:5 (43:47) Marco Müller (Pimm)

Strafminuten: Riessersee 6, Kassel 2

Von Christian Fellner

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