Entscheidung in der Verlängerung

Video vom 2:1 gegen Freiburg: Kurioser Treffer bringt Huskies den späten Sieg

Kassel. Die Wende kam spät, aber sie kam: Die Eishockeyspieler der Kassel Huskies haben die vierte Pleite in Folge auf der Zielgeraden abgewendet.

Gegen Freiburg siegten sie 2:1 (0:1, 0:0, 1:0 - 1:0) nach Verlängerung. Die Entscheidung fiel durch ein kurioses Tor: Nach Jack Downings Schuss trudelte die Scheibe Richtung Linie, beim Freiburger Rettungsversuch sprang sie von Braden Pimm endgültig ins Tor.

Manuel Klinge fehlte weiter verletzt. Und eine gewisse Verunsicherung, die spielte mit bei den Gastgebern. Nach drei Niederlagen in Serie, da fehlte vielen Aktionen die Leichtigkeit. Das sah man im Angriff, wo oft die Entschlossenheit fehlte. Und das sah man in der Defensive, wo die Huskies große Anfälligkeit bei Kontern zeigten – und diese mit Fehlpässen oft möglich machten. Aus einer solchen Situation resultierte auch das 0:1. Nach einem Fehlpass im Angriffsdrittel zog Radek Duda über die linke Seite davon, ohne dass ein Verteidiger hinterher gekommen wäre. Sein Schuss schlug flach rechts ein im Tor, das diesmal von Mirko Pantkowski gehütet wurde.

Ärgerlich war das auch, weil der aufgerückte Verteidiger Corey Mapes kurz zuvor die beste Chance für die Huskies hatte, aber aus drei Metern an Marco Wölfl scheiterte. Zuvor war es immer wieder Jack Downing, dessen Schüsse einfach nicht ins Ziel fanden. Und der das zweite Drittel auch mit einem Pfostentreffer eröffnete (22.). Der Druck der Gastgeber wuchs nun, doch ins Tor wollte die Scheibe einfach nicht. Nicht als Carter Proft schoss. Nicht als Phil Hungerecker frei durch war. Nicht als Toni Ritter über rechts kam. Immerhin: Die Huskies verteidigten souverän, als Mapes Ende des Drittels gleich vier Minuten auf die Strafbank musste. Glück allerdings: Bei der einzigen gefährlichen Aktion traf Nikolas Linsenmaier den Pfosten. Als die Strafe ablief, hatte Mapes von der Bank kommend die Riesenchance zum Ausgleich. Einmal mehr war der starke Wölfl aber der Retter für Freiburg.

Es wurde nun dringend Zeit für den Ausgleich, doch eine umstrittene Strafe stoppte die Bemühungen erst einmal. Nach Protesten von der Freiburger Bank wandelte Schiri Paule die zwei Minuten gegen Austin Wycisk in 5 + Spieldauer um. Auch diese Unterzahl überstanden die Huskies. Doch die Zeit verrann, das 1:1 wollte und wollte nicht fallen. Doch als die Stürmer nicht trafen, da fasste sich Drew MacKenzie ein Herz, jagte den Puck von der Blauen Linie ins Tor. Drei Minuten vor dem Ende war der Ausgleich endlich da – und damit die Verlängerung. In der Pimm traf, ohne wirklich etwas dafür zu können. Zwei Punkte waren gerettet.

Kassel Huskies empfangen Wölfe Freiburg

SR: Paule (Rosenheim), Z: 2516, Tore: 0:1 (16:54) Duda (Rießle), 1:1 (57:08) MacKenzie (Boiarchinov), 2:1 (60:40) Pimm (Downing), Strafen: Kassel 8 + 5 + Spieldauer Wycisk - Freiburg 6.

Der Liveticker zum Nachlesen

Live Blog DEL2: Kassel Huskies - Wölfe Freiburg
 

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Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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