Heimsieg und Schützenhilfe nötig

Huskies können sich vorzeitig für die Playoffs qualifizieren

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Einen Schritt voraus: Husky Carter Proft (links) ist einen Schritt schneller als Riessersees Simon Mayr (Mitte). Rechts: Huskies-Angreifer Jens Meilleur. Die Szene entstand im letzten Heimspiel der Huskies gegen den SC Riessersee am 3. Januar.

Kassel. Die Eishockey-Saison biegt auf die Zielgerade in Richtung fünfte Jahreszeit ein: Nur noch fünf Spiele sind in der Hauptrunde der DEL 2 zu absolvieren, bevor es heißt: Playoff-Zeit.

Und genau die können die Huskies schon heute vorzeitig klarmachen: wenn sie ihr Heimspiel gegen den SC Riessersee am Abend gewinnen (19.30 Uhr, Eissporthalle, wir übertragen live auf Radio HNA und per Ticker) und zeitgleich Dresden und Rosenheim ihre Partien verlieren.

Denn dann hätten die Huskies vier Spieltage vor dem Ende bei noch zwölf zu vergebenden Punkten uneinholbare 14 Zähler Vorsprung auf Rang sieben – die ersten sechs Teams sind für die Playoffs qualifiziert. Die Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn müssen Anfang März in die Pre-Playoffs, die auf den Rängen elf bis 14 spielen in den Playdowns gegen den Abstieg.

„Natürlich haben wir diese Rechnung jetzt im Hinterkopf“, sagt Huskies-Trainer Rico Rossi. „Klar wollen wir das Heimrecht in den Playoffs.“ Dafür müssten die Huskies ihren aktuellen Rang drei verteidigen oder mindestens Vierter werden.

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Schon nach dem 2:1 gegen Weißwasser am vergangenen Sonntag hatte Rossi die Partie als eine mit Playoff-Charakter bezeichnet. Nun sagt er: „Wir sind im Playoff-Modus. Das heißt, wir richten unsere Energie auf die Playoffs aus. Und das soll dann zu den Playoffs in die Playoff-Form münden.“

Das Training hat Rossi darauf abgestimmt. Weniger Taktik steht auf dem Programm, dafür mehr Spieleinheiten. „Taktisch spielen wir sehr gut“, erklärt er. „Die Jungs gehen locker, aber mit viel Einsatz durchs Training.“

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Personell sieht es heute gut aus: US-Verteidiger Mike Little ist nach seiner Grippeerkrankung wieder fit – und Rossi steht somit erneut vor der Qual der Wahl, welchen seiner fünf Ausländer er gegen Riessersee und beim Derby am Frankfurter Ratsweg (16 Uhr) am Sonntag pausieren lässt. Ins Tor kehrt Markus Keller zurück, auf der Ersatzbank sitzt heute das Kasseler Eigengewächs Felix Michel. Denn Florian Proske wurde kurzfristig von Förderlizenzpartner Mannheim angefordert, Jimmy Hertel wird bei seinem Verein, Oberligist Hannover Scorpions, gebraucht.

Der Gegner 

Auf dem Papier könnte der Gegner aus Garmisch-Partenkirchen als ein Lieblingsgegner der Huskies durchgehen. Denn alle drei bisherigen Vergleiche entschieden sie für sich – zuletzt gab es am 3. Januar einen 3:0-Heimsieg vor 3700 Zuschauern, auswärts gewannen die Huskies 5:2 und 6:2. Rossi sagt: „Ja, wir hatten einen guten Lauf gegen sie. Aber sie haben uns in allen drei Partien alles abverlangt. Sie haben zwei, drei sehr schnelle Stürmer, auf die wir aufpassen müssen.“

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