Humba, Raupe und ein Sonderlob vom Trainer

Der Derby-Seriensieger feiert Erfolg gegen Frankfurt

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Die Raupe darf nicht fehlen bei den Feierlichkeiten nach dem Derbysieg: Torschütze Michi Christ führt sie an, ihm folgen Mathias Müller und Torhüter Markus Keller. 

Kassel. Derbysiege sind schön. Noch schöner ist, wenn Derybsiege zur Serie werden, Das 2:1 der Huskies gegen die Löwen Frankfurt war nicht nur der zweite Sieg der Kasseler Eishockeyspieler in dieser Saison.

DIE FEIER AUF DEM EIS

Nach dem 4:0-Durchmarsch im Playoff-Viertelfinale der letzten Spielzeit war es der sechste Erfolg am Stück im Nord-Süd-Vergleich. Kein Wunder also, dass die Eishalle zu Partyzone wurde.  

In der noch jungen Saison der DEL 2 war es der zweite Stimmungshöhepunkt. Wie schon beim Erfolg im Summergame präsentierten sich die Huskies-Fans in Feierlaune. Und die Spieler ließen sich gerne anstecken. „Und schon wieder Derbysieger, ECK“, schallte es durch die Halle. Und natürlich: „Die Nummer eins im Land sind wir.“

Die Ehrenrunde eröffnete Kevin Maginot mit einem „Derbysieger-Schild“, das später an Maskottchen Herkules weitergegeben wurde. Natürlich gab es die Humba. Und nach Aufforderung durch die Fans auch die Raupe. Rituale müssen eben sein in der Eishalle. Als die Party fast vorbei war, da durfte einer aber noch einmal auf die Sonder-Ehrenrunde: Torhüter Markus Keller, der mit seinen Kraken-Fangarmen vor allem in der Schlussphase den Erfolg spektakulär gesichert hatte. 

DIE STIMMEN DER SIEGER

Nach dem 4:0-Durchmarsch im Playoff-Viertelfinale der letzten Spielzeit war es der sechste Erfolg am Stück im Nord-Süd-Vergleich. Kein Wunder also, dass die Eishalle zu Partyzone wurde. 

„Super, sensationell. Drittes Derby, dritter Sieg“, schwärmte Krake Keller. Schließlich hatten die Huskies auch schon in Bad Nauheim gewonnen. Und die Frage, ob Kassel nun Frankfurts neuer Angstgegner sei, die beantwortete er mit einem breiten Grinsen: „Ja. Und das ist gut so. Letztes Jahr haben wir in der Vorrunde drei Spiele verloren und jetzt schon zwei gewonnen.“ Eine gute Defensive und eine starke Unterzahl nach dem Gegentor seien die Schlüssel zum Erfolg gewesen.

Torschütze Christ befand: „Das Spiel heute war nicht von schönem Eishockey geprägt, sondern von Kampf. Aber wir haben wieder mal gezeigt, dass wir eine Truppe mit einem starken Charakter sind.“ 

 DIE SACHE MIT DEM EINEN TOR

Dazu passte, was Trainer Rico Rossi erklärte: „Im letzten Drittel haben wir die Chancen, das 3:1, das 4:1 zu machen. Das haben wir nicht. Dann steht das Spiel wieder auf der Kippe. Das ist nicht untypisch. Das war unser sechster Sieg in Folge. Drei davon haben wir mit nur einem Tor mehr gewonnen. Man muss lernen, diese Spiele zu gewinnen. Das macht meine Mannschaft sehr gut.“ Christ ergänzte: „Wir kommen über die Geschlossenheit. Dadurch holen wir diese knappen Siege.“ 

DAS BESONDERE LOB

Klar, nach so einem Sieg ist es leicht, die zu loben, die die Tore geschossen haben. Oder den, der die Pucks gefangen hat. Rossi aber vergaß zwei Spieler nicht, die gar nicht so viel Eiszeit bekommen hatten. „Was Dorian Saeftel und Austin Wycisk geleistet haben, davor kann ich nur den Hut ziehen. Sie sind immer bereit, immer wach, wenn sie gebraucht werden.“ Ohne den verletzten Philipp Schlager war die vierte Reihe nicht komplett. Wycisk spielte so fast ausschließlich in Unterzahl – und erledigte das gewohnt zuverlässig. Und Saeftel leistete, als er im zweiten Drittel erstmals auf das Eis durfte, gleich die wichtige Puckeroberung zum Tor von Michi Christ.

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