Verteidiger auf der Wunschliste von Manager Gibbs

Derek Dinger: „Kassel ist immer eine Option“

Aus Schwenningen nach Kassel? Derek Dinger. Archivfoto:  dpa

Kassel. Die Aussage von Manager Joe Gibbs steht seit einigen Wochen: „Vielleicht können wir weitere ehemalige Kasseler zu den Huskies zurückholen.“

Nun, da sich das Personalkarussell beim Eishockey-Zweitligisten auf Hochtouren dreht, lohnt sich ein Blick, wer dafür überhaupt infrage kommt. Und es sind nur zwei Spieler: Fabio Carciola und Derek Dinger. Carciola, inzwischen 29, steht bei DEL2-Rivale Ravensburg unter Vertrag. Kein Thema also.

Bleibt beim Blick auf die Eigengewächse nur Derek Dinger, Verteidiger, 2014 deutscher Meister mit dem ERC Ingolstadt. „Eine Rückkehr nach Kassel ist für mich immer eine Option. Und es gibt ja auch in fast jedem Sommer wieder Gerüchte, ich würde an die Fulda wechseln“, sagt der 27-Jährige, der 2010 nach 56 DEL-Spielen für die Huskies nach Düsseldorf, 2012 nach Ingolstadt und 2014 nach Schwenningen gegangen war. Dort aber wurde sein Vertrag nicht verlängert.

Ein Angebot aus Kassel käme also gerade recht!? „Bislang habe ich von den Huskies noch nichts gehört, es gibt noch keine Anfrage“, sagt Dinger, der seit vielen Jahren ein gutes Verhältnis mit Manager Gibbs pflegt. Dinger betont nach 355 DEL-Spielen aber auch: „Priorität hat für mich natürlich ein Verbleib in der obersten Spielklasse. Und da sind bei einigen Klubs noch Plätze für deutsche Verteidiger frei.“ Kein Grund für Unruhe also: „Ich hoffe auf einen guten DEL-Vertrag und werde mir das Geschehen auch in Ruhe und ohne Hektik ansehen“, sagt Derek Dinger. „Ich brauche keine Schnellschüsse zu machen und mir Zeit lassen mit meiner Entscheidung.“

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