Gegen Rosenheim und Weißwasser

Härtetest: Huskies müssen gegen die beiden ärgsten Verfolger ran

So schön wollen die Huskies heute wieder jubeln: Jens Meilleur nach seinem 1:0 gegen Heilbronn. Foto:  Fisacher

Kassel. Härtetest für die Huskies: Am Wochenende messen die Kasseler Eishockey-Spieler ihre Kräfte mit den beiden ärgsten Verfolgern von Zweitliga-Primus Bietigheim.

Beide haben sie 35 Punkte auf dem Konto, jeweils zwei mehr als die Nordhessen. Am Freitag um 19.30 Uhr sind die Star Bulls Rosenheim (3.) in der Kasseler Eissporthalle zu Gast - übertragen von Radio HNA und im HNA-Liveticker. Am Sonntag dann um 17 Uhr treten die Huskies bei den Lausitzer Füchsen (2.) in Weißwasser an (Zwischenstände gibt es auf Kassel live).

„Wenn wir an jedem Wochenende drei Punkte holen, dann sind wir weiter auf einem guten Weg“, hatte Trainer Rico Rossi nach dem 4:1 gegen Heilbronn erklärt – auch mit Blick auf die Tabelle. Denn zwischen Rang zwei und Platz elf, der ersten Playdown-Position, liegen lediglich acht Punkte.

Muss Freitag verletzt passen: Matt Tomassoni. Archivfoto:  Koch

Diesen guten Trend fortzusetzen, wird nun aber ein schwieriges Unterfangen. Denn die Huskies müssen voraussichtlich vier Wochen lang ohne Stürmer Daniel Kunce (Schambein-Prellung) auskommen und zumindest heute auch noch auf Matt Tomassoni verzichten. Der Amerikaner, mit vier Toren und sechs Vorlagen offensivstärkster Verteidiger, leide an einer Oberkörperverletzung, erklärte Trainer Rossi – und blieb einmal mehr konkrete Angaben schuldig.

Gleichwohl können die Huskies mit drei Verteidiger-Paaren antreten, nachdem es zuletzt „mit den beiden jungen“ (Stephan und Alt) „und zwei älteren“ (Valenti und Bergmann) „gut gelaufen ist“, wie Rossi befand. Im Angriff stehen vier komplette Formationen bereit. Allerdings lief es im Trio Morrison - Schmölz - Klinge zuletzt nicht wirklich rund. Auch in Unterzahl kam Kapitän Klinge nicht zum Einsatz. „Mit Zeiler und Collins sowie Christ und Wycisk haben wir inzwischen zwei sehr gute Unterzahl-Stürmerpaare gefunden, das weist die gute Statistik der letzten Wochen aus. Aber wir suchen noch nach einem starken dritten Pärchen“, erläuterte der Coach.

Sein Saisondebüt wird heute Tobias Arndt als Reservist hinter Torwart Jeff Frazee geben. Kai Kristian erhält Spielpraxis bei Oberligist Deggendorf.

Die Rosenheimer indes kreuzen 14 Jahre nach dem Aus in der DEL, dem Verkauf der Lizenz nach Iserlohn (2000) und einem kontrollierten, stetigen Neuaufbau seit 2007 mit Trainer-Urgestein Franz Steer (55) nun als Titelkandidat in Kassel auf. Mit dem neuen Stürmer Stephen Schultz (26/USA) als fünftem Ausländer und mit Patrick Ehelechner (30) im Tor. „Der beste deutsche Torwart der Liga“, sagt Rossi über den 30-jährigen, der zehn Jahre lang DEL-Erfahrung in Hannover, Duisburg, Nürnberg und Augsburg sammelte.

Von Gerald Schaumburg

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