Kassel unterliegt bei den Eislöwen 2:5 – MacQueen zweimal erfolgreich

Ende der Huskies-Siegesserie in Dresden

Alarm vorm Dresdner Tor: Unser Archivbild zeigt die Huskies Manuel Klinge (links) und Peter Flache (Nr. 17), die während eines Heimspiels in Kassel ordentlich Unruhe in die Defensivabteilung der Eislöwen bringen. Foto: Fischer
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Alarm vorm Dresdner Tor: Unser Archivbild zeigt die Huskies Manuel Klinge (links) und Peter Flache (Nr. 17), die während eines Heimspiels in Kassel ordentlich Unruhe in die Defensivabteilung der Eislöwen bringen.

Dresden. Ein halbes Dutzend wurde es dann doch nicht. Nach fünf Siegen in Folge unterlagen die Eishockey-Profis der Kassel Huskies am Abend bei den Dresdner Eislöwen 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) und vergaben damit zugleich die Chance, den entscheidenden Schritt in Richtung Tabellenführung in der DEL 2.

In der sächsischen Landeshauptstadt begann die Partie eher unansehnlich. Beide Teams fanden nicht richtig ins Spiel. Viele Scheibenverluste verhinderten flüssige und vor allem effektive Kombinationen. Dabei erlaubten sich die Gastgeber alles in allem noch mehr Fehler, die die Huskies aber nicht optimal ausnutzten. Als das aber doch einmal gelang, war Kassels Jamie MacQueen der Nutznießer: Ein unnötiger Puckverlust der Eislöwen in der neutralen Zone brachte die Huskies in Scheibenbesitz. Aus einer Überzahlsituation heraus wurde der Stürmer angespielt und zog auf der linken Seite ab (5.). Punktgenau landete der Puck unter der Latte des Dresdener Tores – unhaltbar. Die Führungsfreude währte allerdings nicht lange. Bei einem wilden Gestochere vor dem Kasseler Tor von Markus Keller kam Dresdens Max Campbell an den Puck und bugsierte ihn über die Linie (7.). Schwer zu halten war dann in der Folge der Führungstreffer der Eislöwen: Dresdens Stürmer Feodor Boiarchinov wurde nach schöner Vorarbeit von Arturs Kruminsch in Szene gesetzt und hatte keine Mühe, das Spielgerät per Schlagschuss aus vollem Lauf von der rechten Seite unter der Latte von Kellers Tor unterzubringen (10.).

Im zweiten Drittel waren es dann die Gastgeber, die etwas besser ins Spiel fanden. Nach einem Schuss von Mark Cullen war der Puck von der Latte zurück ins Feld geprallt – Dominik Grafenthin brauchte die Scheibe nur noch über die Linie des Huskies-Tores zu drücken (24.). Knapp fünf Minuten später fiel dann die Vorentscheidung: Mit zwei schnellen Diagonalpässen überraschten die Eislöwen die Huskies, und Marcel Rodman war der Mann für das 4:1.

Im Schlussdrittel kamen die Huskies griffiger aus der Kabine, und zum zweiten Mal war Jamie MacQueen erfolgreich (45.). Das zusammen mit Taylor Carnevale schön herausgespielte 2:4 ließ noch einmal Hoffnung auf Kasseler Seite aufkeimen. Als nichts Zählbares bei den weiteren Bemühungen heraussprang, nahm Trainer Rico Rossi Markus Keller aus dem Tor. Daraus resultierte ein Empty-Net-Goal (58.).

SR: Sicorschi (Waldkraiburg) - Z.: 2368 - Tore: Tore: 0:1 (4:20) MacQueen (Carnevale, Sturm), 1:1 (6:10) Campbell (Filin), 2:1 (9:36) Boiarchinov (Garten, Kruminsch), 3:1 (23:08) Grafenthin (Rodman, Cullen), 4:1 (27:54) Rodman (Schmidt, Macholda), 2:4 (44:15) MacQueen (Carnevale), 5:2 Rodman (57:58) (Macholda, Jaeger) - Strafminuten: Dresden: 10, Kassel: 12+10 (Müller)

Von Paula Keller

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