Beste Perspektiven statt Sorgen um Klassenerhalt

Kassel Huskies: Entspannt ins Restprogramm

Es läuft wieder bei den Huskies: Auch Austin Wycisk (links) und Marco Habermann haben im Sturmverbund mit Conor Morrison allen Grund zum Jubeln. Archivfoto:  Schachtschneider

Kassel. „Es muss schon sehr viel schiefgehen, dass wir jetzt noch in die Playdowns abrutschen.“ Hat Rico Rossi am Freitagabend gesagt – nach der Derbypleite gegen Bad Nauheim (2:5).

Zwei Tage später gewannen die Kassel Huskies souverän 7:1 in Heilbronnund können mit ihrem Trainer nun noch beruhigter auf das Restprogramm in der 2. Eishockey-Liga blicken. Denn, so Rossi: „Am Sonntag haben wir nach wenigen Sekunden schon das erste Tor geschossen. Danach lief das Spiel fast optimal und wir haben genau zur rechten Zeit einen wichtigen Sieg errungen, um nach vier Niederlagen rasch aus dem negativen Sog wieder herauszukommen.“

Vor den letzten sechs Spieltagen haben die Nordhessen nun elf Punkte Vorsprung vor den Landshutern, die am Freitag nach Kassel kommen, auf Rang sieben, der nicht mehr zum direkten Einzug der top sechs ins Viertelfinale reicht. Gar 14 Zähler beträgt das Polster vor Dresden, das auf Rang elf den ersten Abstiegsrundenplatz belegt. Wir haben das Restprogramm von zehn Teams aufgelistet (Übersicht oben). Ohne Bietigheim, denn der Primus ist angesichts von 18 Punkten, die pro Team noch vergeben werden, schon durch. Und Crimmitschau hat als Zwölfter nur noch eine theoretische Chance, die Preplayoffs zu erreichen.

„Natürlich habe ich die anderen Teams im Blick, denn es ist für die Zukunft wichtig zu wissen, was die Konkurrenz macht“, erklärt Rossi. „Aber wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, dann brauchen wir nicht auf Schützenhilfe von anderen zu warten.“

Marco Müller verletzt

Zuversicht pur also bei den Huskies. Zwar fehlten die beiden Müllers in Heilbronn – Neuzugang Mathias war wegen seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe aus der Nauheim-Partie gesperrt, Marco musste wegen einer Oberkörperverletzung passen. Doch zwei Aspekte stimmen Rossi besonders positiv: „Wir haben nun endlich einmal eine normale Woche – ohne Dienstagspiel, ohne Holiday on Ice und Training in Erfurt. Es ist ganz wichtig, dass wir vor der entscheidenden Saisonphase wieder in unseren normalen Rhythmus kommen.“

Und: „Die Sturmreihe mit Austin Wycisk, Conor Morrison und Marco Habermann ist sehr effektiv, leistet tolle Arbeit für die Mannschaft und kann ein ganz wichtiger Faktor auch in den Playoffs sein. Wycisk steht für Stabilität und Erfahrung, Morrison für Tempo und Habermann für Größe und Robustheit.“

Und Rico Rossi? Der Trainer steht für den Erfolg dieser Huskies. Denn wer hätte im Sommer gedacht, dass schon jetzt der Klassenerhalt praktisch sicher ist ...

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