Ex-Huskies-Torhüter Elwing beendet seine Karriere

Vor acht Jahren: Sebastian Elwing mit dem in Kassel geborenen Sohn Lenny. Archivfoto:  Meyer/nh

Nach 17 Jahren in den beiden Topligen ist Schluss: Sebastian Elwing (35) hat am Samstag sein letztes Eishockeyspiel bestritten.

„Ich habe seit 2002 praktisch ohne hinteres Kreuzband in einem Knie gespielt, jetzt geht’s nicht mehr weiter“, sagt der schmerzgeplagte Torwart, der von 2006 bis 2009 auch 59 Einsätze beim damaligen Zweitligisten Kassel Huskies bestritt. Markus Hätinen und Boris Rousson waren damals seine Partner im Kasten.

„In Kassel hatte ich mit meiner Frau Sarolta eine schöne Zeit, unser Sohn Lenny wurde dort 2006 geboren. Unsere Tochter Ebba kam dann 2012 in Berlin zur Welt“, berichtet Elwing. Und so waren am Samstag bei seinem Abschiedsspiel in Weißwasser nicht nur einige Kasseler Fans dabei, sondern auch die einstigen Mitspieler Brad Burym und Mike Pellegrims. „Hugo Boisvert und Shawn McNeil hatten Videobotschaften geschickt, die wir im Stadion gezeigt haben“, berichtet Elwing.

1998 war er erstmals in der DEL aufgetaucht - bei seinem Heimatverein Eisbären Berlin. Nach Stationen in Weißwasser, Kassel und München mit Titelgewinnen in München (2. Liga 2010) und Berlin (DEL 2013) sowie einem Länderspiel gegen Österreich (4:3; 2011) kehrte er 2012 als zweiter Mann zu den Eisbären zurück.

Nun lebt Elwing mit seiner Familie in Weißwasser. „Es gibt viel zu tun, ich falle nicht in ein Loch“, sagt der 35-Jährige. Schon heute steht er in seiner Torwartschule wieder auf dem Eis, außerdem will er ein Studium für angewandte Sport- und Trainingswissenschaften aufnehmen.

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