"Eissporthalle Kassel, hier sind wir zu Haus’": Musiker schreibt Huskies-Song

Im Video des Huskies-Songs: Musiker Seventy. Foto: Screenshot

Kassel. Er groovt, er hat Rhythmus, und er hat Zeilen, die einem Huskies-Fan aus dem Herzen sprechen: Der Kasseler Musiker Seventy hat einen Fan-Song geschrieben.

Darin zu hören: „Eissporthalle Kassel, hier sind wir zu Haus’, und egal wie hart das Spiel: Huskies geben niemals auf.“ Oder „Eishockey in Kassel, sie hatten ’ne Vision, es dauerte nicht lange, und es wurde zur Tradition.“ Oder: „Das erste Spiel im Aschrott-Park, wir haben verloren, scheißegal, es wurde ’ne Legende geboren.“

Sie gehören zum „Kassel-Huskies-Fan-Song“, den der Kasseler Musiker Seventy jetzt geschrieben hat. Er beweist: Eishockeymusik muss nicht immer Rock sein, es geht auch mal Hiphop. Sein Musikvideo, gedreht in der Eissporthalle, macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. „Es sollte vom Sound her sommerlich und emotional, der Text etwas allgemeiner sein, ein bisschen Geschichte enthalten“, erklärt Seventy, der im richtigen Leben eigentlich Dominik Schubert heißt. Er ist 19 Jahre alt, Kasseläner, macht eine Ausbildung zum Erzieher, hat seit sechs Jahren einen Stammplatz auf dem Heuboden und ist Teil der Kassel Wizards, dem Inline-Hockey-Team, das in der Bundesliga spielt.

Seine Rückennummer dort ist die 70 - und Grundlage für seinen Künstlernamen. Unterstützung beim Videodreh gab’s vom Fanklub Society Kassel und von Schubert Sound und Medien. „Die Reaktionen sind durchweg positiv“, sagt Seventy.

In der Eishalle während der Playoffs allerdings lief der Song noch nicht - auch wenn Schubert alias Seventy kein Spiel verpasst. „Mal schauen, wo die Reise mit der Mannschaft noch hingeht“, sagt er und lacht.

Vielleicht schreibt er dann auch spontan noch einen zweiten Huskies-Song. Bis dahin hält er es augenzwinkernd mit dieser Zeile aus der aktuellen Nummer: „Jede Nacht, ich sag euch wie der Traum heißt, wir holen die Meisterschaft. Die ganze Stadt ist blau-weiß. Kassel ist und bleibt ’ne Eishockeystadt.“

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Schlagworte zu diesem Artikel

KSHexeAntwort
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Dagegen ist nichts zu sagen,
aber wer sich in die Öffentlichkeit stellt,muss mit Kritik rechnen.

Bernd RöderAntwort
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Sorry, aber das ist ein junger Bursche der noch seinen Weg sucht. Ist doch klasse wenn er sich kreativ austobt. Ich finde den Song auch nicht besonders. Rap und Eishockey, das passt irgendwie nicht ganz. Aber er hat sich viel Mühe gegeben. Herzblut und Atbeit reingesteckt. Dafür echt Respekt

KSHexeAntwort
(0)(0)

Und selbst seine Altersgruppe belächelt das Werk.

Kommentare

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