Die Uhr tickt gegen die Hamburger: Freezers bangen um DEL-Lizenz

Hamburg. Der Countdown läuft. Schaffen es die Hamburg Freezers und ihre Sympathisanten, den Club aus der Deutschen Eishockey Liga zu retten oder verschwindet der Erstligist im Nirwana?

Mehr als 340.000 Euro hat Freezers-Mannschaftskapitän Christoph Schubert bis Dienstagvormittag an Spenden via Internet eingesammelt. Bis Dienstagnacht 24 Uhr hat der Verein Zeit, doch noch die Lizenz für die nächste Saison bei der DEL zu beantragen.

Jedoch will das amerikanische Großunternehmen Anschutz Entertainment Group (AEG) die Freezers abwickeln. Grund: Die Kufenflitzer sorgen für rund 2,5 Millionen Euro Verlust pro Saison. Die Amerikaner finanzieren auch die Eisbären Berlin und wollen diese als einzige Mannschaft in der deutschen Liga behalten. Gerüchten zufolge sollen sich in Dubai und im europäischen Ausland zwei Interessenten gemeldet haben. „Wir brauchen einen Käufer“, betonte AEG-Sprecher Hillebrand.

Ein Argument sind die Fans: 9022 Zuschauer pro Heimspiel sind der viertbeste Schnitt in der DEL. Eishockey in Hamburg ist ein Zuschauermagnet.

Nachdem die Bundesliga-Handballer des HSV Hamburg schon von der Bildfläche verschwunden sind, rufen Sportfans immer lauter nach Hilfe durch die Stadt. Eishockey-Fan Wladimir Klitschko alamiert: „Hamburger, rettet eure Hamburg Freezers. Es geht um mehr als nur Sport.“ (dpa)

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