Huskies gegen Wallernhausen: Alexander und Bruder Stefan feiern ihr Debüt

Huskies: Die Rückkehr Alexander Heinrichs

Zurück im Huskies-Trikot: Stürmer Alexander Heinrich kehrt am Samstag beim Spiel gegen Wahlernhausen auf das heimische Eis zurück. Foto: Fischer

Kassel. Es wird eine Rückkehr, die viel schneller kommt als gedacht. Als Alexander Heinrich im Sommer den Kassel Huskies und auch dem Profi-Eishockey Tschüss sagte, gab es keinen Gedanken daran, dass er in absehbarer Zeit schon wieder auf Kasseler Eis stehen würde. Nun ist es soweit:

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Wenn die Huskies am Samstag um 18.30 Uhr gegen den EC Wallernhausen antreten, dann gibt Stürmer Alex genau wie sein verteidigender Bruder Stefan sein Hessenliga-Debüt. Und er sagt: „Klar, ich freue mich darauf.“

Das gilt auch für seinen Trainer: „Die beiden sind frisch und sollen sich austoben“, erklärt Milan Mokros, dem die Rückkehr des Brüder-Paares gerade recht kommt. Er möchte einige seiner jungen Spieler schonen. Die Mehrfach-Belastung und dazu zwei empfindliche Niederlagen in der Junioren-Liga haben Spuren hinterlassen. „Die letzten Wochen gingen doch an die Substanz“, sagt Mokros.

Deshalb sind diesmal vorwiegend die Routiniers am Zug. Shane Tarves wird wegen einer Oberschenkelverletzung zwar noch zwei bis drei Wochen fehlen, aber Matthias Kolodziejczak kehrt zurück, ebenso Manuel Six. Und natürlich die Heinrich-Brüder.

Für Alexander war es keine Frage, dass er nach einem kurzen Gastspiel in Bad Kissingen wieder für seinen Heimatklub antreten würde. „Als ich gefragt wurde, da musste ich nicht lange überlegen. Ich wollte ja eigentlich nicht hier weggehen“, berichtet er. An der Grundeinstellung zu seinem Sport hat das aber nichts geändert. Die berufliche Zukunft hat absoluten Vorrang. Derzeit schreibt der 23-Jährige fleißig Bewerbungen. Eishockey trainiert er zwei- bis dreimal pro Woche - und nicht mehr mit dem Ziel, sich als Profi durchzuschlagen.

Am Samstag wird Heinrich wohl an der Seite von Florian Böhm und Patrick Behrendt stürmen. „Gewinnen ist natürlich das Ziel. Wenn ich noch ein Tor schießen kann - umso schöner“, erklärt Heinrich.

Überwinden müsste er dazu einen Spieler mit nordhessischen Wurzeln. Das Tor der Gäste hütet mit Torben Grass ein Caldener. „Er kennt viele von meinen Jungs und wird besonders motiviert sein“, glaubt Milan Mokros. Die Fortsetzung der Party, die am heutigen Freitag mit der Fanfete in der Eishalle beginnt, soll er aber nicht verhindern. Dafür, dass das nicht passiert, soll auch ein kleines Verbot sorgen. „Die Jungs sollen heute Abend richtig Spaß haben“, erklärt Mokros, „aber das ohne Alkohol.“

Von Frank Ziemke

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