Training in der Eissporthalle startet später

Hitze bremst Huskies: Eisfläche frühestens Dienstagabend fertig

Eismeister Karsten Sturm beim Streichen des Betonbodens, auf dem die Eisfläche entstehen wird. Foto: Koch

Kassel. Die sommerliche Hitze bremst nun auch die Huskies: Die Kasseler Eishockey-Cracks werden nicht am kommenden Montagvormittag, wie geplant, sondern erst frühestens am Dienstagabend ihr Eistraining starten können.

Der Grund: Die Eisfläche wird nicht zum geplanten Termin nutzbar sein.

„Angesichts der Wärme werden wir nicht zum geplanten Termin fertig sein“, erklärte Karsten Sturm (55) am Donnerstagnachmittag. Der erfahrene Eismeister, der in den Tagen zuvor akribisch die Betonfläche in frischem Weiß und alle Spielfeldmarkierungen in Blau und Rot gestrichen hatte, ist aber sicher, „dass unser Kühlsystem auch diesmal wieder trotz der hohen Außentemperaturen das bewältigt. Es dauert nur etwas länger.“ Er erwartete gestern stündlich die Techniker einer Spezialfirma aus NRW, um die Kühlmaschine zu starten. Bei Hallentemperaturen von rund 16 Grad werde es dann etwa 48 Stunden dauern, bis der Beton abgekühlt wird.

Aktualisiert um 18.45 Uhr

„Wenn minus 4,5 Grad Celsius an der Oberfläche erreicht sind, dann wird sofort die erste dünne, nebelförmige Wasserschicht aufgetragen“, erläutert Sturm. Ist eine Eisstärke von 0,5 Zentimetern erreicht, dann werden alle Werbefolien ausgelegt. Daraufhin folgen weitere 0,5 Zentimeter, „und dann geht’s richtig los“. Insgesamt rund 7,2 Kubikmeter Wasser werden möglichst gleichmäßig verteilt, ehe die Sollstärke von maximal vier Zentimetern Eis erreicht wird.

Karsten Sturm verspricht: „Wir werden Tag und Nacht arbeiten und alles Mögliche tun, damit die Huskies möglichst rasch auf’s Eis gehen können. Auf gutes Eis!“

Eine Nachricht, die Trainer Rico Rossi gern hört. Dass er mindestens drei Trainingseinheiten auf dem Eis streichen muss, das freut den Coach indes natürlich nicht. Ein Alternativprogramm nicht zuletzt im Kraftraum wird jedenfalls erarbeitet.

Zudem hat Rossi auch noch Büroarbeiten zu erledigen. So läuft die Suche nach einem Stürmer für die letzte freie Position im Kader auf Hochtouren. Hoffnungen auf raschen Vollzug erfüllten sich am Donnerstag zunächst nicht. „Wir sind in aussichtsreichen Verhandlungen mit einem Nordamerikaner und haben ein konkretes Angebot herausgegeben. Aber nach einigem Hin und Her hat der Spieler bislang doch noch nicht unterschrieben“, erläuterte Rossi.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.