Hessenderby muss auch verlegt werden

Huskies stehen zum Saisonauftakt ohne Eissporthalle da

Kassel. Zum Saisonauftakt in der zweiten deutschen Eishockeyliga stehen die Kassel Huskies ohne Halle da. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Kasseler Eissporthalle werden bis Ende August dauern, sagte Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs im HNA-Interview.

Deshalb gehen die Huskies vom 11. bis 21. August ins Trainingslager nach Mannheim. Für das Freundschaftsspiel zum Saisonauftakt gegen Frankfurt am 22. August wird noch nach einem Ausweich-Spielort gesucht.

Die Eishalle am Auestadion sei renovierungsbedürftiger als erwartet, erklärte Gibbs. Nach der Insolvenz der früheren Eishallen-Betriebsgesellschaft KEBG habe man die Halle erst Anfang Mai wieder übernehmen können. Jetzt gelte es, Vieles aufzuarbeiten: Notbeleuchtung, Kälteanlage, Brandschutz, Lüftung und ein undichtes Dach.

Aktualisiert um 16.49 Uhr.

Gibbs, der mit seiner neuen Betreibergesellschaft der Huskies, der KSE Kassel Sport & Entertainment GmbH, Mieter der Eishalle ist, will gemeinsam mit den Eheleuten Simon und Edith Kimm als Halleneignern alles möglichst rasch in Ordnung bringen. Das Ziel ist „ein sicheres Stadion für alle Beteiligten“, sagt der Huskies-Manager.

Ab Anfang September, vielleicht auch ein paar Tage früher, „wollen wir in Kassel aufs Eis“, erklärt Gibbs. Das erste Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser ist am 12. September geplant. Bis dahin, so Gibbs, werde der Kasseler Kader 22 Spieler umfassen, darunter drei Förderlizenzler des DEL-Teams Kölner Haie.

Der Geschäftsführer kündigte eine junge, ehrgeizige Huskies-Mannschaft an. Gespräche mit Kyle Doyle und Alexander Heinrich über neue Verträge seien auf gutem Weg, die verbleibenden beiden Ausländerlizenzen sollen an einen Verteidiger und einen Stürmer vergeben werden.

Der Dauerkartenverkauf für die erste Zweitliga-Saison werde voraussichtlich Mitte August beginnen. Zunächst sei ein neues Kartensystem zu installieren. (ach/sam)

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Rubriklistenbild: © Koch

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