Keine Lizenz für Landshut

Huskies erhalten die Lizenz - Spielberechtigung für DEL2

Kassel. Große Freude bei den Kassel Huskies: Der Eishockey-Zweitligist hat am Mittwoch die Lizenz für die Teilnahme am Spielbetrieb der DEL2 erhalten.

Erstmals wurde das strenge Verfahren der Deutschen Eishockey Liga (DEL) angewandt. Entsprechend zufrieden sind die Huskies-Verantwortlichen. Joe Gibbs, Geschäftsführer der KSE, die hinter den Huskies steht, sagt: „Wir haben das sehr gelassen gesehen. Denn wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht. Dank der Unterstützung der Familie Kimm gab es keine Zweifel daran, dass wir gut genug dastehen, um die Lizenz zu erhalten.

Sie ist das Ergebnis unserer stetigen, seriösen Arbeit. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir keine Luftschlösser bauen, sondern nur mit dem Geld arbeiten, das wir auch zur Verfügung haben. Das haben wir getan.“ Insgesamt erhielten 13 der 14 Zweitligisten die Lizenz. „Im Fall von Kaufbeuren (Ausgliederung GmbH) und Freiburg (Aufsteiger) steht die Lizenzerteilung unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung der DEL2-Gesellschafterversammlung zur Übertragung der Lizenz“, teilte die DEL 2 in einer Mitteilung mit.

Keine Lizenz für Landshut

Keine Lizenz allerdings hat der EV Landshut erhalten. „Der EVL Landshut Eishockey hat die Voraussetzung der geforderten Wirtschaftlichkeit laut Lizenzordnung aktuell nicht erfüllen können“, wird DEL-2-Geschäftsführer Rene Rudorisch zitiert.

Über Landshut werden am Donnerstag die Liga-Gesellschafter beraten. Sollte der EVL, der im Playoff-Viertelfinale der vergangenen Saison die Huskies bezwungen hatte, tatsächlich keine Spielberechtigung erhalten, wird die Ligagesellschaft in Abstimmung mit dem Deutschen Eishockey-Bund mögliche Nachrücker aus der Oberliga prüfen, um mit 14 Teams in die Saison 2015/16 starten zu können.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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