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Huskies: Frazee überragt beim 3:0 gegen die Lausitzer Füchse

Kassel. Der Nullnummer gegen Riessersee folgte im dritten Anlauf der erste Saisonsieg gegen Weißwasser - und nun ein hart erkämpftes 3:0 gegen die Lausitzer Füchse.

Beim 3:0 (2:0, 0:0, 1:0) der Kassel Huskies im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Dritten aber machte erst John Zeiler mit dem dritten Treffer 14,5 Sekunden vor Schluss ins verwaiste Gästetor den Deckel drauf. Mann des Spiels indes war Jeff Frazee im Kasseler Kasten, der das vierte Zu-Null-Spiel der Nordhessen festhielt.

Im Gegensatz zur Geduldsprobe des vergangenen Sonntags mussten die lediglich 2874 Fans diesmal nicht einmal zehn Minuten auf das erste Ramalamadingdong warten. Dann schlenzte Alex Heinrich in Überzahl die Scheibe vor den Fuchsbau, Jens Meilleur hielt die Kelle hin und schon stand’s 1:0. Und als dann Hüne Peter Flache alles andere als ungelenk mit filigraner Technik einen Pass Manuel Klinges annahm, vor Boutins Kasten sauste und den Puck ins lange Eck schlenzte, leuchtete sogar ein 2:0 auf der Anzeige (17.).

Vergessen waren die Probleme der Hausherren zu Beginn. Sie hatten zwar Rekonvaleszent Matthias Bergmann erstmals nach langer Verletzung wieder dabei, mussten aber ohne Abwehrstratege Sven Valenti auskommen. Der 39-Jährige fiel ebenso wie Zweittorwart Kai Kristian wegen einer Erkältung aus.

Und prompt ging’s in der Kasseler Hintermannschaft zunächst drunter und drüber, weil im Aufbauspiel mehrfach gepatzt wurde. So klangen schon nach elf Minuten Gesänge für den starken Torwart Jeff Frazee durchs Karree, der Alleingänge von King nach 25 Sekunden, Legault (70) und später Classen (11. Minute) famos entschärft hatte.

Huskies erkämpfen 3:0 gegen Lausitzer Füchse

Spitzenspiel: Kassel Huskies gegen Lausitzer Füchse

Danach aber bekam er weniger zu tun, weil seine Vorderleute nun konzentrierter deckten. In der Offensive aber riss der Faden. Weil die Füchse ins zweite Drittel mit dem 22-jährigen Johannes Wiedemann für Boutin starteten. Eine Maßnahme, die Weißwassers Abwehr wachrüttelte. So konsequent wurden die Huskies nun gestört, dass es etliche Fehlpässe und acht Minuten dauerte, ehe der Puck nach John Zeilers Solo auf der Torlinie tanzte, Meilleur und Morrison den jungen Zerberus auf erste Proben stellten. Wirklich unter Druck aber kam der Eingewechselte nicht, weil den Huskies nur Einzelaktionen blieben. Aber Wiedemann machte seine Sache gut, als Mike Collins (30.), Adriano Carciola (34. und 37.) sowie Meilleur (35.) allein vor ihm auftauchten.

Fortan gaben beide Teams physisch alles. Im sechsten Spiel binnen zwölf Tagen war der Substanzverlust deutlich zu sehen. Bei den Gäste, die ohne ihren Topscorer Johansson (Rippenbruch) auskommen mussten genauso wie bei den Huskies, die mit kurzen Wechseln versuchten, über die Runden zu kommen.

Eine Taktik, die auch dank des großen Rückhalts Frazee ausging. Mit ihm, der nicht nur gegen King Kopf und Kragen riskierte (45.), bissen sich die Huskies durch. Tomassonis Schlagschuss verfehlte knapp sein Ziel (42.), doch John Zeiler mit bravourösem Einsatz machte in zweiten Versuch das 3:0 perfekt.

SR: Plitz (Ottobrunn).
Zuschauer: 2874
Tore: 1:0 (9:56) Meilleur (Heinrich, Flache - 5:4), 2:0 (16:42) Flache (Klinge, Tomassoni), 3:0 (59:46) Zeiler (5:6)
Strafminuten: Kassel 2, Weißwasser 6.

Von Gerald Schaumburg

Rubriklistenbild: © Fischer

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