Mit Knüller gegen Vizemeister Bietigheim

Huskies-Heimpremiere am Sonntag - Steelers wollen Revanche

Vor dem Wiedersehen: Husky Carter Proft (vorn) mit den Bietigheimern Max Pommersberger und Sinisa Martinovic. Archivfoto:  Schachtschneider

Kassel. Dem Summergame in Frankfurt folgt nun die Finalrevanche: Mit einem Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers starten die Huskies am Sonntag um 18 Uhr nun auch in der heimischen Eissporthalle in die nächste Punktrunde der DEL 2.

Vier Spiele, vier Siege (1:0, 3:2, 3:2, 5:2) – das war die meisterliche Bilanz der Kasseler Puckjäger im vergangenen April gegen die Schwaben, die nun aber zur Gegenattacke blasen.

„Der Weg zum Titel führt erneut nur über die Huskies. Die Mannschaft hat trotz der Abgänge das Zeug dazu, als erste Mannschaft den Titel zu verteidigen“, schreiben die Steelers auf ihrer Homepage und bringen damit dem Rivalen genau den Respekt entgegen, den auch Rico Rossi formuliert.

„Bietigheim, Ravensburg und Frankfurt, das sind die Favoriten auf die Meisterschaft“, erklärt der Kasseler Trainer – und damit das Sonntagspiel zum nächsten großen Härtetest nach Frankfurt. „So früh in der Saison ist jedes Spiel, ja jedes Training eine Prüfung für die Spieler. Die alten wollen wieder da hin, wo sie in ihrer Form waren. Die Neuen wollen zeigen, dass sie dazu gehören und mithalten können“, lautet Rossis Einschätzung.

Er wird morgen und in den nächsten Wochen auf Kevin Maginot verzichten müssen, der in Mannheim personelle Löcher in der Abwehr stopfen muss. Also bleiben den Huskies nur sechs Verteidiger. „Aber alle anderen Spieler sind fit. Und sie sind jetzt heiß auf Bietigheim“, berichtete Rossi vom Freitagtraining voller Zufriedenheit.

Denn: „Die Steeelers sind immer noch enttäuscht über ihre Finalniederlage gegen uns, sie werden brennen auf das Spiel. Allerdings sagt Rossi auch: „Vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir mehr wissen über sie als sie über uns.“ Schließlich setzt Trainer Kevin Gaudet in Bietigheim einmal mehr auf einen kleinen, aber erlesenen und eingespielten Kader. Hat gerade einmal halb soviele Neuzugänge wie die Kasseler.

Gaudet setzt auf viel Erfahrung, obwohl das Alter der Besten und ihre Verletzungen das Manko in den Finals waren. Nur fünf Abgängen (u. a. Pinizzotto und Fenton) steht neben fünf jungen Leuten bei den Zugängen auch der DEL-erfahrene Verteidiger Robert Brown (35/Schwenningen) entgegen. Allerdings waren hatten David Wrigley und Freddie Cabana im Sommer noch gesundheitliche Probleme, Topstar Justin Kelly und Abwehrsäule Markus Gleich fallen nach Gehirnerschütterungen sogar noch aus.

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