Nach der Niederlage gegen Crimmitschau

Huskies heute in Rosenheim: Letztes Auswärtsspiel der Kasseler Puckjäger

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Nachdenklich: Rosenheims Trainer Franz Steer.

Kassel. Zum letzten Hauptrunden-Auswärtsspiel gastieren die Huskies heute Abend ab 18.30 Uhr bei den Starbulls Rosenheim.

Einem Gegner, der vor dem Freitagsspiel in Kaufbeuren viermal in Folge gewonnen hat – u. a. gegen Bietigheim 5:1 und Frankfurt 7:2 – und aus diesen Duellen die imponierende Bilanz von 22:9 Toren aufweist.

An der Bande des Deutschen Meisters von 1982, 1985 und 1989 als Sportbund Rosenheim steht der dienstälteste Trainer der zweiten Eishockey-Liga: Franz Steer. Der als Spieler eisenharte Verteidiger in Landshut und Berlin (Capitals und Eisbären) begann das Coaching 1999 beim TSV Erding und wechselte dann nach acht Jahren an den Inn, wo er nun seit 2008 erfolgreich arbeitet.

Ungeachtet der aktuellen Erfolge der Rosenheimer im Kampf um Rang sechs ist ihre Saisonbilanz gegen die Kasseler aber negativ. Denn die Huskies gewannen auf eigenem Eis 7:5 und 3:2 nach Verlängerung, in Bayern gab’s ein 4:3 nach Penaltys.

Dabei müssen die Huskies so einiges besser machen als am Freitagabend. Beim 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Eispiraten Crimmitschau verspielten sie zwei eigentlich fest eingeplante Punkte im Kampf ums Heimrecht in den Playoffs und verbuchten nur einen Zähler auf der Habenseite.

„Wir sind zwischenzeitlich weggedriftet“, sagte Huskies-Cheftrainer Rico Rossi. „In den ersten acht, neun Minuten haben wir schon viel Druck entwickelt, es schien, als ob wir wieder auf unserem Weg waren. Leider machen wir dann einen Fehler und sie gehen in Führung.“ In diesem Fall bestrafte Patrick Pohl ein Missverständnis zwischen Mike Little und Sören Sturm, schnappte sich die Scheibe und leitete das 1:0 für die Eispiraten ein.

Ähnlich beim zweiten Tor. „Da haben wir die Scheibe wieder auf dem eigenen Schläger, verlieren sie und kassieren das nächste Gegentor“, erklärte Rossi. Braden Pimm verlor den Puck, Olli Julkunen zog sofort zum Tor – 2:0. Auch dem zwischenzeitlichen 3:1 für die Eispiraten ging einFehler der Huskies voraus: Die Huskies kamen einen Augenblick zu spät, Christoph Kabitzky fing den Pass ab.

„Ich weiß, es wird kritisiert in der Öffentlichkeit, wenn ich sage, wir hätten nicht schlecht gespielt. Aber die Einstellung und die Laufwege stimmen. Bei uns haperte es heute im technischen Bereich, den Pass an die richtige Stelle zu bringen oder den Pass vom richtigen Mann zu nehmen“, erklärte Rossi.

Noch sind die Huskies Dritter. Weil Ravensburg (4:3 gegen Riessersee) und Frankfurt (2:0 in Weißwasser) aber zeitgleich gewannen, trennen die Huskies nur noch drei Punkte von Platz fünf. Nur der Dritte und Vierte hat Heimrecht in den Playoffs. Rossi: „Jetzt haben wir nur noch Endspiele.“ (sam/mis)

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