Huskies nun nach Amiens - Drei weitere Eishockey-Tests

Kevin Maginot

Kassel. Zweiter Teil der Europa-Tour: Am kommenden Wochenende bestreiten die Kassel Huskies drei weitere Testspiele beim Turnier im franzöischen Amiens, nördlich von Paris. Trotz der 650 Kilometer weiten Anreise, die heute um 9 Uhr beginnt, freut sich Rico Rossi auf den Trip:

„Alle drei Spiele sind Herausforderungen für uns, weil die Jungs jetzt in der zweiten Trainingswoche schwere Beinen haben werden und eng zusammen rücken müssen“, sagt der Coach. „Außerdem geht es um die spielerische und taktische Abstimmung. Wir werden reichlich Videomaterial anfertigen, das uns dann in der weiteren Arbeit sehr nützlich sein wird.“

Die Gegner

Am Freitag um 17.30 Uhr spielen die Huskies gegen die Nottingham Panthers. Ein nordamerikanisch auftretender Rivale, sehr körperbetont, mit Akteuren aus sechs Nationen und den einstigen DEL-Cracks Dan Spang (Hamburg) und Alex Nikiforuk (Wolfsburg), der auch beim Zweitligisten Bremerhaven aktiv war.

Am Samstag um 17 Uhr fordert dann die junge Truppe der Uni Quebec die Huskies heraus. „Robust und schnell, vielleicht der stärkste Gegner beim Turnier“, sagt Rossi.

Am Sonntag um 15.30 Uhr geht’s dann gegen die Gothiques Amiens. Die Gastgeber haben acht Kanadier und einen Slowaken im Team.

Das Personal

Sechs Verteidiger und zwölf Stürmer treten die Reise an. Kevin Maginot ergänzt die Abwehr, der Deutsch-Tscheche Lukas Valasek (19) von den Hannover Indians den Angriff. Carter Proft (Entzündung im Rücken) und Alex Lambacher (fünf Tage Pause wegen Hüftbeschwerden) fallen aus.

Die Lage

„Alles läuft rund, wir arbeiten sehr konzentriert“, beschreibt Trainer Rossi die aktuelle Lage bim Training. „Die Jungs sind fit und sehr, sehr ehrgeizig.“

Die Perspektive

Die Suche nach einem starken Ausländer für die Abwehr mit der Klasse eines Mike Little „läuft weiter, aber noch ohne große Fortschritte“, erläutert Rossi – auch mit Blick auf Spieler, die bei höherklassigen Teams derzeit noch vorspielen und vielleicht den Sprung nicht schaffen. „Wir haben Augen und Ohren offen, aber auch noch Geduld.“

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