"Haben uns immer an unseren Plan gehalten"

Huskies-Sieg gegen Lausitzer Füchse: Geduldig zum Erfolg

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Kassel. Dass Hannu Järvenpää den Sieg des Meisters ob dessen Stärke als normal befand, ist nicht ungewöhnlich. Schließlich hatten die Kasseler es als erste Mannschaft geschafft, seine Lausitzer Füchse in 60 Minuten zu bezwingen.

Und selbst das Lob, die Huskies wären bei ihrer Lehrstunde der stärkste Rivale in der noch jungen Saison gewesen, wertet die Leistung seiner Truppe ja auch auf.

Und so ist die Begründung des finnischen Trainers das, was für die Blau-Weißen am Freitagabend das Wesentliche ausmachte: „Die Huskies haben einfach gespielt, waren scharf und konsequent in der eigenen Zone, und sie hatten vor unserem Tor einen Mann namens Downing, den wir eigentlich nicht schießen lassen dürfen“, befand Järvenää.

Tatsächlich ließen die Kasseler in der Defensive kaum Torchancen der Füchse zu, arbeiteten weitaus effektiver und strukturierter als zuvor noch gegen Rosenheim. In der Offensive blieben sie geduldig, auch wenn sie zunächst auch klare Chancen nicht verwerteten. „Wir haben uns immer an unseren Plan gehalten, kein Harakiri mehr gespielt, sondern solide weiter hart gearbeitet“, bilanzierte daher auch Verteidiger Corey Mapes nach einem Spiel, das Trainer Rico Rossi folgerichtig als nächsten guten Schritt in der Entwicklung des Teams sah.

„Eine stabile Deckung, die die Räume eng macht. Ein Angriff, der ohne Experimente Chancen herausspielt, den Druck stetig steigert und im richtigen Moment die Tore macht“ - das waren die für ihn diesmal entscheidenden Faktoren.

Jack Downing brach nach quälend langen 38 Minuten im Powerplay mit feinem Handgelenkschuss zum 1:0 den Bann (38.). Parkkonens postwendenden Ausgleich bei fünf gegen drei (40.) steckten die Kasseler weg und machten per Doppelschlag durch Feodor Boiarchinov per Bauerntrick (47.) und erneut Downing per knallharter Direktabnahme (48.) binnen 69 Sekunden den Sack zu.

Es war Downings fünfter Treffer im fünften Spiel, das neunte Tor von insgesamt zwölf des Paradesturms mit weiterhin Manuel Klinge und Braden Pimm. Und es war das sechste Mal, dass die Huskies im Powerplay erfolgreich waren. „Wie ein Meisterteam eben spielt“, sagte Hannu Järvenpää. Und wünschte den Huskies Glück für den Sonntag, wenn sie um 17 Uhr in Dresden antreten. Beim sächsischen Rivalen seiner Füchse.

Heimspiel der Huskies gegen die Lausitzer Füchse

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