Betroffene warten weiter ab

Zukunft der Kassel Huskies: Stille, nichts als Stille

Kassel/Köln. Ist es die Ruhe konzentrierten Arbeitens im Hintergrund? Oder ist es die Ruhe vor dem Sturm? Wer sich in diesen Wochen um Neuigkeiten zur Zukunft der Kassel Huskies in der zweiten Eishockey-Liga bemüht, erfährt – nichts. Gar nichts.

„Es gibt noch immer nichts zu vermelden“, sagt Joe Gibbs freundlich, aber bestimmt am Telefon. Seit Tagen, seit Wochen nun schon. Der Bevollmächtigte der Kasseler Sportstätten-KG (Kaspo) schweigt zu Insiderinformationen, wonach angesichts von Fanprotesten nun auch der Ex-Nauheimer Frank Carnevale aus dem Kreis der potenziellen Trainer ausgeschieden und die Zahl der Kandidaten auf jetzt drei geschrumpft sei.

Gibbs sagt auch nichts zu Gerüchten, wonach die von der Kaspo erstellten Unterlagen zum Lizenzantrag so wenig aussagekräftig seien, dass sie nach Kassel zurückgeschickt wurden. Nur so viel: „Wenn ich erfahre, wer solche Unwahrheiten verbreitet, dann muss er mit juristischen Konsequenzen rechnen“, wetterte Gibbs gestern.

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Eine Nachfrage bei der DEL2 brachte auch kein Licht ins Dunkel. „Zum Lizenzierungsverfahren geben wir grundsätzlich keine Wasserstandsmeldungen ab. Wir werden uns erklären, wenn das Verfahren für alle Klubs abgeschlossen ist, voraussichtlich Mitte Juli“, sagte Pressesprecher Matthias Schumann.

Spieler und Trainer haben derweil weiter Geduld. „Ich warte ab und hoffe, dass sich zeitnah etwas tut. Ich habe vollstes Vertrauen in Joe Gibbs. Er kennt die Eishockeyszene ja bestens“, sagt beispielsweise Jesse Panek, Co-Trainer der vergangenen Saison.

Er steht weiterhin mit Spielern in Kontakt und sagt: „Auch sie warten noch. Wir hoffen alle, dass sich die Situation bald klärt.“ (sam/mis)

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