Huskies-Stürmer Michi Christ überzeugt mit zwei Treffern in zwei Spielen

Der Knoten ist geplatzt: Michi Christ traf gegen Bayreuth und in Freiburg. Foto: Fischer

Kassel. Ein tolles Solo krönte er am Freitag mit dem zwischenzeitlichen 5:3 gegen die Bayreuth Tigers – in Unterzahl wohlgemerkt. Am Sonntag in Freiburg brachte er die Huskies nur 21 Sekunden nach dem Ausgleich zum 2:2 mit seinem Treffer wieder in Führung.

Es war das Tor, das später beide Coaches, Rico Rossi und Leos Sulak, als Grundstein für den Kasseler Erfolg ausmachten.

Es läuft also bei Michi Christ. Der Torknoten ist beim Kasseler Angreifer nach sechs Spielen ohne Torerfolg zu Saisonbeginn in der DEL 2 endlich geplatzt. „Ich fühle mich gut, bin mit diesem Gefühl auch in die Saison gestartet. Aber natürlich gibt es mir ein noch besseres Gefühl, dass ich nun auch mit Toren der Mannschaft helfen kann zu gewinnen“, sagt er.

Und noch etwas verursacht bei Christ seit Wochenbeginn ein gutes Gefühl. Der Blick auf die Tabelle nämlich. Nach fünf siegreichen Spielen in Serie grüßt der amtierende Meister nun nach dem achten Spieltag von Tabellenplatz zwei. „Das macht Spaß“, erklärt Christ und lacht.

In einer jungen Mannschaft kommt ihm als einer der älteren Spieler eine Führungsrolle zu. Das zeigt sich auch an der Position, die ihm Trainer Rossi zugedacht hat. Mit seinen 27 Jahren und jeder Menge DEL - und Zweitliga-Erfahrung bildet er eine Formation mit den beiden jungen Phil Hungerecker (22) und Feodor Boiarchinov (23). „Feo ist der Arbeiter. Phil ist neu in der DEL 2. Die zweite Liga ist dann doch etwas anderes als die Oberliga. Beide sind junge, talentierte Spieler und wir lernen uns gerade immer besser kennen“, erklärt Christ, der auch privat einiges mit Boiarchinov unternimmt.

Die Findungsphase in seiner Formation läuft also ebenso noch wie in der gesamten Mannschaft. „Wir haben viele neue Spieler im Team. Da ist das ganz normal. Zuletzt haperte es zum Beispiel an der Abstimmung in der Defensive“, analysiert der Kasseler.

Dafür tankten die Huskies in Freiburg weiteres Selbstvertrauen in den Special Teams. Klinge traf im Powerplay, Pimm in Unterzahl. Zudem überstanden die Huskies acht, neun Unterzahl-Situationen ohne Gegentor. „Das ist endlich mal gut gelaufen für uns und ein Zeichen, dass wir auch Unterzahl können“, sagt Christ.

Selbstvertrauen, das zum richtigen Zeitpunkt kommt. Denn am Freitag kommt der SC Riessersee, am Sonntag geht es zum kleinen Hessenderby nach Bad Nauheim. Aufgaben, denen er mit Vorfreude entgegenblickt. Mit einem guten Gefühl eben.

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