Stürmer Jean-Michel Daoust wird zum zweiten Mal Papa

Kassel Huskies: Playoff-Baby Noah ist da

Freuten sich gemeinsam über die Geburt des kleinen Noah: Huskies-Stürmer Jean-Michel Daoust mit Sohn Alek (3), Mutter Murielle Lèger mit Noah, (hinten, von links) das Krankenhaus-Team der Koch-Klinik: Natela Kajelashvili, Birke Windecker, Wolfgang Jäger, Andreas Weide und Ralf Krakowiak. Foto: Fischer

Kassel. Bevor es für die Kassel Huskies im Playoff-Halbfinale weitergeht, gibt es Abseits des Eises eine schöne Nachricht: Stürmer Jean-Michel Daoust ist Papa geworden.

Auch wenn es für einen Eishockey-Spieler wohl kaum etwas Besseres geben kann, als mit seiner Mannschaft in den Playoffs zu stehen - für Jean-Michel Daoust gesellt sich zum sportlichen Höhepunkt des Jahres auch das Schönste, das er im Privaten erleben kann: Am Mittwochmorgen um 8.07 Uhr kam sein zweiter Sohn Noah per Kaiserschnitt zur Welt. Familie Daoust ist somit nun zu viert: Mama Murielle Lèger, Jean-Michel Dauost, Sohn Alek (3) und der kleine Noah.

49 Zentimeter groß, 3050 Gramm schwer und gesund und munter. „Wir sind sehr, sehr glücklich, dass er endlich da ist. Uns könnte es nicht besser gehen“, sagt Daoust. „Ich bin sehr stolz auf meine Frau. Sie hat das klasse gemacht.“

Er selbst war im Kreißsaal mit dabei. „Bei der Geburt von Alek musste ich beim Kaiserschnitt draußen warten, weil es so schnell ging. Diesmal aber war alles geplant und ich konnte es miterleben.“ Die Nabelschnur durchtrennten die Ärzte, der Papa entfernte anschließend den Rest in einem getrennten Raum. Und freut sich nun, dass er ein Playoff-Baby hat. Auch Mama Murielle stand die Freude am Nachmittag ins Gesicht geschrieben. „Es ist einfach großartig“, erklärt sie. „Es ist für mich kein Problem, dass JM mit den Huskies in den Playoffs steht. Auch Alek ist ja schließlich schon alt genug, um mir ein wenig zu helfen. Wir kriegen das schon hin.“

Zur weiteren Unterstützung ist Daousts Mutter aus der kanadischen Heimat angereist und unterstützt Murielle, Alek und Noah, wenn der Papa zu den anstehenden Auswärtsspielen im Halbfinale weg muss. Und auch wenn ihm das schwerfällt, Daoust nimmt’s mit sportlicher Professionalität: „Wir sind auf diese Situation vorbereitet.“ In den nächsten Tagen, so ergänzt er augenzwinkernd, werde er wohl nur zwischen Krankenhaus, Eishalle und seinem Zuhause pendeln, um sich um Alek zu kümmern.

Klar, dass an Eishockey am Mittwoch nicht zu denken war. „Der Trainer hat mir gesagt, ich solle mich heute bloß nicht in der Halle blicken lassen“, erklärt Daoust und lacht. Coach Rico Rossi sagt später: „Wir freuen uns sehr für JM und seine Familie. Er ist ein totaler Familienmensch, und ein Baby ist immer etwas Großartiges. Es wird für ihn jetzt sicherlich etwas stressiger, aber er ist ein Profi. Er bekommt den Spagat zwischen Familie und Sport super hin.“

Das sagt auch der frischgebackene Papa. „Es war natürlich klasse für uns, dass wir durch den Sweep gegen Frankfurt ein bisschen Ruhe rund um die Geburt hatten. Ich konzentriere mich jetzt auf meinen Neugeborenen, aber dann bin ich wieder bereit für die Playoffs und stelle mich in den Dienst der Mannschaft.“ Heißt: Am Donnerstag trainiert er wieder mit dem Team. Und wird auch einen ausgeben. „Das hat ja Tradition“, erklärt Daoust. „Jetzt aber genießen wir erstmal weiter unseren glücklichsten Tag des Jahres.“

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.