Egen: „Spielen nicht, um Zweiter zu werden“

Frankfurt. Als der letzte Penalty geschossen war, die 2:3 (2:1, 0:1, 0:0 0:1)-Niederlage der Kassel Huskies im dramatischen Derby bei den Löwen Frankfurt feststand, da hielt Uli Egen sich nicht lange mit dem Rückblick auf, sondern schaute schnell nach vorn.

„Wir spielen nicht, um Zweiter zu werden. Warum sollten wir das tun?“, entgegnete er auf die Frage eines Frankfurter Journalisten, ob er nach der Niederlage noch an die Chance auf Platz eins in der Zwischenrunde der Eishockey-Oberliga West glaube.

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„Wir wollen weiter Erster werden“, bekräftigte Egen. Und hatte dabei natürlich im Kopf, dass der gewonnene Punkt für das 2:2 nach regulärer Spielzeit noch großen Wert haben kann. Sollten sich beide Teams keine weitere Niederlage mehr erlauben, haben die Huskies die Chance, die Löwen im Rückspiel mit einem Dreier wieder zu überflügeln.

Dass die hessischen Kontrahenten zurecht da stehen, wo sie stehen, zeigte die hochklassige Partie in Frankfurt. „Wir haben zwei hervorragende Mannschaften gesehen. Das hier war kein Oberliga-Spiel. Das hätte auch eine Klasse höher sein können“, lobte Löwen-Trainer Frank Gentkes.

Huskies-Neuzugang Jan Loboda im Training

Jan Loboda im Training bei den Kassel Huskies

Von Frank Ziemke

Rubriklistenbild: © Schachtschneider

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