Team in Zahlen

Heilbronn und Ravensburg: Huskies treffen am Wochenende auf alte Bekannte

Da war er noch ein Husky, jetzt ist er ein Falke: Justin Kirsch. Archivfoto: Schachtschneider

Kassel. Es ist das Wochenende der Wiedersehen: Wenn die Huskies die Heilbronner Falken empfangen, trifft nicht nur Rico Rossi auf jenen Klub, für den er zehn Jahre tätig war.

Das Trikot der Gäste trägt mittlerweile Ex-Husky Justin Kirsch, sein Trainer dort wiederum heißt Fabian Dahlem, der als Co-Trainer und Manager in Kassel gearbeitet hatte. Die Partie ist am Freitagabend (19.30 Uhr, Eissporthalle).

Am Sonntag heißt es dann gewissermaßen: Playoff-Halbfinale neu aufgelegt. Denn die Ravensburg Towerstars erwarten den amtierenden DEL2-Meister ab 18.30 Uhr. In den Reihen der Mannschaft vom Bodensee stehen sogar drei Ex-Kasseler: Adriano Carciola ist im Sommer seinem Bruder Fabio gefolgt und hat Verteidiger Sören Sturm gleich mitgenommen. Doch zunächst einmal richten sich die Blicke der Huskies heute auf Heilbronn. Die Falken sind deshalb unsere Mannschaft in Zahlen.

2 Auswärtssiege hat Heilbronn auf dem Konto: 6:5 nach Penalties in Freiburg und 4:3 in Kaufbeuren. Schon 84 Treffer sind in den Spielen des Teams insgesamt gefallen. Ligarekord und die Garantie für ein Spektakel.

4 Tore und neun Vorlagen hat Ex-Husky Justin Kirsch schon gebucht. Ist Zweiter der internen Scorerliste hinter dem neuen Deutsch-Kanadier Rylan Schwartz (8+8).

Verletzungsbedingt war Kirsch bei den Huskies weniger zum Zug gekommen, hatte in 19 Spielen neun Tore und fünf Vorlagen gesammelt. „Wir haben Gespräche mit ihm geführt, um ihn zu halten, aber sind uns nicht einig geworden“, sagt Huskies-Trainer Rico Rossi.

6 Jahre lang war Fabian Dahlem Co-Trainer und Manager bei den Huskies (2004 - 2010). Nun ist er 50 Jahre alt und seit Februar 2016 Coach der Falken sowie gemeinsam mit Geschäftsführer Attila Eren auch Sportmanager.

10 Punkte aus zehn Spielen reichen nur zu Rang 13. Und schon wieder ist der zweimal nachträglich gerettete Absteiger wieder im Tabellenkeller.

26 Prozent Erfolgsquote haben die Heilbronner im Überzahlspiel. Da müssen die Huskies (ebenfalls 26% und ebenfalls 13 Powerplay-Treffer) in Unterzahl sehr auf der Hut sein. Oder gleich der Strafbank fernbleiben. A propos: In Unterzahl ist die Quote der Falken mit 68,6 (Huskies 77,6) Prozent dagegen fatal.

31 Jahre alt ist inzwischen Matthias Forster, ein Dauerbrenner der zweiten Liga. Der Stürmer wurde geboren, als Papa Toni ab 1985 in Frankfurt spielte und Onkel Erwin (inzwischen 56) ein legendärer Verteidiger bei der ESG Kassel war (1980 - 87).

36 Jahre ist es her, dass beim REV Heilbronn eine Eishockeyabteilung gegründet wurde. 2003 wurden die Profis in die Heilbronner Falken GmbH ausgegliedert.

47 Gegentore schon haben die Falken kassiert, stellen somit die schwächste Abwehr der Liga. Vor einer Woche in Kaufbeuren sah Torwart Stefan Ridderwall aus Schweden vor allem bei Distanzschüssen nicht gut aus.

541 Einsätze in verschiedenen Ligen haben sechs aktuelle Huskies für die Heilbronner absolviert: Den Dress der Falken trugen Toni Ritter, Philipp Schlager, Corey Mapes, Marco Müller, Kevin Maginot und Dorian Saeftel.

7620 Personen gefällt derzeit die Facebook-Seite der Heilbronner Falken - die der Huskies bringt es auf mehr als 23.000 Anhänger. '

1,8 Millionen Euro - auf diese Summe wird der Etat der Falken beziffert.

Die Lage bei den Huskies

Mit dem Schwung des Derbysieges in Bad Nauheim gehen die Kassel Huskies das elfte Saisonspiel heute Abend (19.30 Uhr, Eissporthalle) gegen die Heilbronner Falken an.

Personell: Sieht es gut aus bei den Kasselern. Der zuletzt verletzte Verteidiger Drew MacKenzie trainierte nicht nur wieder mit dem Team. Er steht heute Abend auch erstmals wieder auf dem Eis, wie die Huskies am Donnerstagabend mittteilten. Die gewohnt vage formulierte „Unterkörperverletzung“ hat der US-Amerikaner also auskuriert. In den bisherigen drei Einsätzen gab er vier Torvorlagen. Huskies-Trainer Rico Rossi kann also aus dem Vollen schöpfen: Ihm stehen acht Verteidiger zur Verfügung, denn auch Förderlizenzler Kevin Maginot ist dabei. Förderlizenzpartner Adler Mannheim gibt außerdem auch Stürmer Carter Proft frei.

• Im Fokus: Die Defensive. „Nach Bietigheim sind die Falken das torhungrigste Team der Liga. Wir müssen heute sehr gut verteidigen“, sagt Rico Rossi.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.