Trainer Rossi lobt die kämpferische Einstellung

Nach Niederlagen: Huskies verfallen nicht in Unruhe

Konnte weiterspielen: Eric Stephan. Foto: Schachtschneider

Kassel. „Wenn du vier Tore in Ravensburg schießt, gewinnst du auch das Spiel.“ Eigentlich. Denn das „Aber“ schickte Rico Rossi, Cheftrainer des Eishockey-Zweitligisten Kassel Huskies, gleich hinterher: „Aber wir haben zu viele einfache Tore zugelassen.“

Gleich sechs kassierten die Nordhessen beim 4:6 (0:2, 2:1, 2:3) am Sonntagabend in Ravensburg. Nach dem zweiten Spieltag in der DEL 2 haben die Kasseler so noch null Punkte auf ihrem Konto.

Gegen Frankfurt (1:3) war vor allem das schwache Auftreten in den Special Teams ausschlaggebend für die Niederlage. Zumindest das lief bei den Towerstars besser: Drei der vier Treffer erzielten die Huskies in Überzahl. „Wir waren dafür in der Defensive nicht so sattelfest“, bemängelte der Coach. „Das Zusammenspiel zwischen Verteidigung und Angriff dauert zu lange. Das führt zu unnötigen Scheibenverlusten.“

Zwar stehen die Huskies noch mit leeren Händen da, Rossi allerdings verfällt nicht in Panik. Denn: „Wir hätten beide Spiele gewinnen können. Gegen Frankfurt haben wir 50 Minuten keinen Treffer kassiert. Auch da gilt: Wenn du zu Hause nur zwei Tore kassierst, gewinnst du normalerweise die Partie. Solche Wochenenden werden andere Mannschaften auch erleben. Wir bleiben auf unserem Weg und bewahren Ruhe.“

Zumindest eine Sache aber läuft bei den Huskies schon gut: „Im zweiten und dritten Drittel in Ravensburg hat die Mannschaft Lust und Willen gezeigt. Mit diesem Kampfgeist kann ich auf jeden Fall zufrieden sein.“ Denn nach einem 0:2, 1:3 und 2:4-Rückstand hatten die Kasseler noch zum zwischenzeitlichen 4:4 ausgeglichen. Rossi gefiel auch, wie sein Team nach dem Kniecheck gegen Eric Stephan in der 37. Minute zusammenrückte. Für den Verteidiger gab es übrigens noch während der Partie Entwarnung: Er kam zurück aufs Eis und konnte weiterspielen.

Nach einem trainingsfreien Montag bereiten sich die Huskies nun auf den nächsten Gegner vor: Bremerhaven ist am Freitag zu Gast in Kassel (19.30 Uhr, Eissporthalle).

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