Huskies-Sieg gegen Freiburg: Erleichterung nach später Wende

Er behielt den Durchblick: Drew MacKenzie (links) erzielte den wichtigen Ausgleich für die Huskies. Vorne an der Bande: Mathias Müller. Foto: Fischer

Kassel. Es war dann doch Erleichterung spürbar nach dieser späten Wende im Spiel der Kassel Huskies gegen Freiburg.

„Das wurde Zeit. Man hat im Spiel gesehen, dass Nervosität da war. Die Leichtigkeit hat gefehlt und wir haben uns viele Fehler geleistet“, sagte Geschäftsführer Joe Gibbs nach dem 2:1-Sieg der Kassel Huskies gegen Freiburg.

Keine drei Minuten standen am Sonntag noch auf der Uhr, Kassels Eishockeyspieler hatten die vierte Niederlage in Folge bereits vor Augen. Vergeblich waren sie dem Rückstand aus dem ersten Drittel (Duda, 17.) hinterhergelaufen, hatten Torchance um Torchance vergeben. „Die Jungs waren fast schon übermotiviert, weil sie die vierte Niederlag auf keinen Fall kassieren wollten“, sagte Trainer Rico Rossi später. Dann ging doch noch auf, was die Huskies zuvor häufiger versucht hatten: von der Blauen Linie zum Erfolg zu kommen. Mit hohem Risiko übrigens, denn vor allem im zweiten Drittel hatte das Aufrücken den Gästen immer wieder beste Kontermöglichkeiten eröffnet. Die sie auch deshalb nicht nutzten, weil Mirko Pantkowski im Tor eine tadellose Leistung zeigte.

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Jedenfalls: Es war Drew MacKenzie, der den Puck doch noch mit aller Entschlossenheit von der Linie zum 1:1 in die Maschen drosch – und so erst das Happy End möglich machte. Das kam in der Verlängerung ebenso schnell wie glücklich. Und auch um das Zustandekommen des Treffers gab es lange Unklarheit. Letztlich wurde der Schütze doch noch von Braden Pimm auf Jack Downing korrigiert. Dessen Schuss wurde auf jeden Fall so abgefälscht, dass der Puck nahezu in Zeitlupe über die Linie rutschte. Offenbar war er aber doch nicht vom Schoner Pimms gekommen.

Der Blick nach vorn sieht durch das glückliche Ende nun wieder deutlich freundlicher aus. Die Verletzung von Manuel Klinge ist nicht schwerwiegend, Hoffnung auf Rückkehr des Kapitäns vielleicht schon beim Derby gegen Bad Nauheim besteht. Rossi geht optimistisch in das nächste Wochenende. Denn: „Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie den unbedingten Siegeswillen besitzt."

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