Interview mit Huskies-Trainer Rossi über erste Saison als Meister

Kassel. Er ist der Macher der Meistermannschaft. Und als amtierender Eishockey-Champion der DEL 2 ist er mit den Kassel Huskies der Gejagte in der neuen Saison, die am Samstag beginnt.

Im Interview spricht Cheftrainer Rico Rossi über Herausforderungen, Ziele und das Summergame.

Herr Rossi, stehen Sie vor Ihrem schwersten Jahr als Trainer?

Rossi: Warum sollte es das sein?

Naja, höher als Platz 1 geht es ja nicht. 

Rossi: Das stimmt. Aber wir leben nicht von unserer Vergangenheit. Wir leben für die Zukunft.

Aber die Erwartungen an die Huskies sind nach einem solchen Triumph höher als zuvor. 

Rossi: Ja. Aber die Erwartung kommt von außen, nicht von innen. Wir betrachten es als Anfang einer neuen Saison. Was wir erreicht haben, kann uns niemand mehr nehmen. Aber wir werden uns nicht auf dem Erfolg ausruhen und sagen, wie wunderbar das war. Wir wissen, wie hart es war, diese Meisterschaft zu gewinnen und zum richtigen Zeitpunkt Glück gehabt zu haben.

Sie haben einen großen Umbruch im Kader. Sagen Sie sich: Schade, dass wir immer von vorn anfangen müssen, oder macht Ihnen das Spaß? 

Rossi: Wenn eine Mannschaft eine Meisterschaft gewinnt und nicht in der höchsten Liga spielt, ist es normal, dass Spieler weggekauft werden. Von höherklassigen Teams, von Ligakonkurrenten mit einem höheren Etat. Wir stehen mit unserem Etat im Mittelfeld. Uns war klar, dass wir Spieler verlieren. Es ist aber kein großes Problem für mich. Ich kenne es, Jahr für Jahr neue Teams aufzubauen. Ich sehe es als Herausforderung, wieder eine gute Mannschaft zu bauen.

Wie ist Ihr Eindruck nach den ersten Wochen? 

Rossi: Die Vorbereitung konnte kaum besser laufen. Die Alten haben Selbstvertrauen getankt, die Neuen haben gesehen, dass wir ein gutes Team sind, mit dem sie etwas gewinnen können. Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem du siehst: Wir sind gut, wenn wir zusammenstehen und ordentlich arbeiten. Tun wir das nicht, werden wir geschlagen. Auch die Niederlagen haben gut getan.

Das gesamte Interview lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.

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