Eishockey: EJ Kassel 89ers vor dem Saisonstart – Patrick Berendt neuer Kapitän

Jetzt das Beste rausholen

Will wieder für Tore sorgen: Stürmer Paul Sinizin. Foto: nh

Kassel. „Wir wollen das Beste rausholen und das ist die Hessenmeisterschaft“, sagt Patrick Berendt, neuer Kapitän der EJ Kassel 89ers, mit Blick auf die neue Saison. Mit einem Testspiel in Haßfurt starten die Eishockey-Senioren in die neue Spielzeit. Bereits am 2. Oktober steht dann das erste Heimspiel der Meisterrunde auf dem Programm: Ab 18.30 Uhr ist die Frankfurter Eintracht zu Gast in der Kasseler Eissporthalle. „Es gibt einige Neuerungen bei uns“, sagt Stürmer Paul Sinizin, der die Kapitänsbinde an den 25jährigen Berendt weitergegeben hat. „Ich bin privat und beruflich stark eingebunden, zudem im Wirtschaftsrat der Eishockeyjugend aktiv“, erklärt er. „Da war es Zeit für einen Generationenwechsel.“ Ohnehin hat sich das Team der 89ers verjüngt. Oldie Stephane Robitaille etwa hat die Schlittschuhe nach der vergangenen Saison an den Nagel gehängt. Mit Luca und Jan Obernesser sowie Constantin Schneider sind drei junge Spieler zur EJK zurückgekehrt, die in Kassel ausgebildet wurden. „Wir freuen uns, dass die drei wieder dabei sind“, sagt Sinizin. Schneider und Luca Obernesser bringen Oberliga-Erfahrung mit.

Die Obernesser-Brüder haben zudem Eishockey-Erfahrung in Kanada gesammelt. Jan hat dort semiprofessionell als Torwart gespielt, ehe er nach Deutschland zurückkehrte. Nach einem Jahr Pause geht er jetzt mit den 89ers aufs Eis, die in dieser Saison wieder von Milan Mokros gecoacht werden. Manuel Six, der in der vergangenen Saison Spielertrainer war, hatte seine Doppelrolle nicht zugesagt: „Spieler und Trainer zu sein ist ganz schwierig im Eishockey.“ Mit Mokros, der von Matthias Kolodziejczak als Co-Trainer und Sascha Oberdieck als Betreuer unterstützt wird, wird noch strukturierter trainiert werden, sind sich Sinizin und Berendt einig.

„Die Trainer haben scherzhaft gesagt, dass wir uns im vergangenen Jahr ausgeruht hätten“, erzählen sie. Da hatte es für die 89ers - nach der Hessenmeisterschaft ein Jahr zuvor - nur zu Platz vier gereicht. Das soll nun anders werden. „Obwohl die Liga sehr stark geworden ist und die schwachen Teams, gegen die es früher Kantersiege gab, nicht mehr dabei sind“, sagt Berendt.

Nun messen sich die Nordhessen mit Darmstadt, Bitburg und den beiden Frankfurter Teams.

Von Carina Wagener

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