Nur Alex Heinrich trifft

Kalt erwischt: Kassel Huskies verlieren in Rosenheim mit 1:3

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Sein Tor war zu wenig: Alex Heinrich.

Rosenheim. Dem Derbysieg folgte die Ernüchterung: Die Kassel Huskies haben am Sonntagabend bei den Starbulls Rosenheim 1:3 verloren (0:1, 1:1, 0:1).

Auch, weil sie in Überzahl zu ungefährlich blieben. Bemerkenswert: Für die Bayern ist es der erste Sieg gegen die Nordhessen seit deren Aufstieg in die DEL 2 im Jahr 2014.

Kassels Torhüter Markus Keller durfte nach den Derby-Glanztaten pausieren. Für ihn rückte Patrick Klein, der Förderlizenzler vom DEL-Klub aus Krefeld, zwischen die Pfosten. Auch Philipp Schlager kehrte nach überstandener Verletzung zurück und bildete eine Angriffsformation mit Austin Wycisk und Dorian Saeftel.

Die Huskies begannen druckvoll, kamen durch Corey Mapes und Carter Proft zu ersten guten Gelegenheiten. Sie bejubelten sogar die vermeintliche Führung (10. Minute). Doch Schiedsrichter Bidoul entschied auf Torraumabseits, der Treffer zählte nicht.

Von den Gastgebern war erst kurz vor Ende des ersten Drittels mehr zu sehen. Michael Baindl etwa kam bei einem Drei-auf-eins-Konter der Rosenheimer frei vor Klein zum Schuss, setzte die Scheibe aber am Tor vorbei. Und als Rückkehrer Schlager eine umstrittene Strafzeit kassierte, gingen die Starbulls in Führung. Verteidiger Cameron Burt traf aus zentraler Position in den oberen Winkel zum 1:0 (20.).

Diese Führung bauten die Starbulls im Mittelabschnitt aus. Leopold Tausch nahm die Scheibe von der Strafbank kommend mit, verlud Klein und legte stattdessen quer auf Tyler McNeely, der sie im leeren Tor zum 2:0 unterbrachte (27.).

Zudem brachten die Rosenheimer nun eine neue Härte ins Spiel, das besonders Toni Ritter und Phil Hungerecker auf Seiten der Huskies zu spüren bekamen: Ritter wurde von Peter Lindlbauer hart gegen Kopf und Nacken gecheckt, der Rosenheimer kassierte dafür eine Zehn-Minute-Strafe (22.). Hungerecker musste sogar benommen in die Kabine, nachdem ihn Michael Rohner von hinten angegangen war. Auch der zweite Starbulls-Verteidiger musste dafür zehn Minuten auf die Strafbank.

Immerhin: Hungerecker konnte weitermachen. Und die Huskies, die schafften es in der 34. Minute, den überragenden Timo Herden zu überwinden. Braden Pimm setzte sich hinter dem Kasten des Rosenheimers durch, brachte die Scheibe vor das Tor, wo Alex Heinrich lauerte und auf 1:2 verkürzte. Sekunden danach hatte Thomas Merl sogar den Ausgleich auf dem Schläger – doch sein Schuss prallte an die Querlatte.

Druckvoll kamen die Huskies zum letzten Drittel aus der Kabine. Sie drängten auf den Ausgleich, immer wieder aber war Herden Endstation. Doch auch die Rosenheimer ließen durch Tyler Scofield aufhorchen, der zwei Riesenchancen ungenutzt ließ. Huskies-Trainer Rico Rossi riskierte am Ende alles, nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Scofield traf ins verwaiste Kasseler Tor (60.).

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