Formtest

Formtest auf NHL-Niveau: Huskies mit enormer Fitness

120 Kilogramm: Sören Sturm ist die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Fitness-Trainer Jörn Perlwitz (links unten) beobachtet die korrekte Ausübung der Aktion beim Neu-Kasseler. Fotos:  Schachtschneider

Kassel. Torwart Markus Keller befand: „Wir sehen recht fit aus.“ Verteidiger Sören Sturm konterte: „Wir sind alle sehr fit.“ Erstmals sind die Kassel Huskies mit einem Fitness-Test der besonderen Art in ihre gemeinsame Vorbereitung auf die kommende Eishockey-Saison gestartet.

Mit dem Team der Crossfit-Schmiede absolvierten die Puckjäger einen Formtest auf NHL-Niveau – mit spezieller Schulung und Überprüfung von Kraftwerten, Kraftausdauer und Maximalkraft.

Basis dieser Veranstaltung war das Sommertraining der Kasseler Jungs mit dem Trainerteam von Jörn Perlwitz. „Uns hat das viel Spaß gemacht und viel gebracht, auch oder weil es sehr anstrengend ist. Da lag nahe, das jetzt auch als Neuerung für die Mannschaft auszuprobieren“, erklärte Sven Valenti.

Trainer Rico Rossi ließ sich gern darauf ein. „Wir wollen immer gern etwas Neues ausprobieren. Und ich muss sagen: Sven und die Jungs haben da etwas vorgeschlagen, das super zu unserem Teamkonzept passt.“ Zumal auch die Ergebnisse stimmten: So stemmte Neuzugang Braden Pimm bei den Kniebeugen 140 Kilogramm, Carter Proft legte sogar 160 kg auf. Und auch bei Bankdrücken, Klimmzügen sowie Standsprüngen hoch und weit bewiesen die Eishockey-Cracks bemerkenswerte Fitness.

Carter Proft der Beste

„Die Ergebnisse waren sehr beeindruckend, die Jungs haben im Sommer prima gearbeitet“, bilanzierte Rico Rossi. Und gerade die Steigerung der Kasseler Jungs in wenigen Wochen sei sehr auffällig. Zum Sieg in der internen Rangliste aber hat es (noch) nicht gereicht: Da war Carter Proft der Beste vor Sören Sturm sowie den gleichauf drittplatzierten Marco Habermann und Braden Pimm. Rossi: „Der Ehrgeiz im internen Wettstreit ist jetzt unglaublich angeheizt. Die Jungs haben Blut geleckt.“

In der Vorbereitung werden die Huskies nun weiterhin zwei- bis viermal pro Woche das Programm der Crossschmiede absolvieren, in der Saison dann noch einmal, um den hohen Standard zu halten. Im November und Februar, so Rossi, seien dann weitere Tests geplant, um die Entwicklung der Fitness zu ermitteln und gegebenenfalls in der Trainingssteuerung reagieren zu können.

Huskies machen den Fitness-Check

Das Eistraining der Huskies wird nun am kommenden Mittwochmorgen beginnen, am Dienstagabend sei eine Schnupperrunde mit Materialtests geplant. Bis zu diesem Termin erhofft Trainer Rossi dann auch ein Fax aus Nordamerika mit der Zusage eines weiteren Stürmers für die letzte freie Stelle im Kader.

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