Der Aderlass geht weiter

Kassel Huskies: Geht Schmölz nach Schwenningen?

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Ist offenbar auch auf dem Absprung: Huskies-Stürmer Daniel Schmölz, hier im dritten Halbfinal-Duell gegen Landshut mit dem Goldhelm des damaligen Topscorers.

Kassel. Der personelle Aderlass bei den Kassel Huskies dauert offenbar weiter an. Nun wird wohl auch Daniel Schmölz die Nordhessen verlassen.

Der am 25. Januar 1992 geborene Stürmer, der mit 23 Jahren auch in der nächsten Saison noch als Förderlizenzspieler gilt, soll bei den Schwenniger Wild Wings einen Vertrag für die Deutsche Eishockey-Liga erhalten.

Der gebürtige Füssener, der mit Zweitspielrecht der Kölner Haie im Herbst 2014 nach Kassel gekommen war, avancierte auf Anhieb mit 45 Punkten (21 Tore + 24 Vorlagen) in nur 41 Spielen zum drittbesten Scorer der Huskies. Hinter Mike Collins (88 - 30 + 58), der nun von Krefeld und Ingolstadt umworben wird, und Adriano Carciola (60 - 23 + 37).

Eine Bestätigung für Schmölz’ Wechsel allerdings gab es am Mittwoch weder aus dem Schwarzwald, wo Manager Jürgen Rumrich nicht zu erreichen war, noch von Rico Rossi. „Wir melden uns, wenn wir konkret Fakten vermelden können“, sagte der Kasseler Trainer, bei dem es im Büro leidlich rund geht: „Wir führen viele, viele Gespräche, haben viele Kontakte geknüpft.“ Dazu gehören beispielsweise auch die Verhandlungen über ein Bleiben von Kai Kristian, Marco Müller und Marco Habermann.

Auch die Zukunft von Rob Leask ist noch offen. „Wir sind ständig in Kontakt, und ich bin ziemlich sicher, dass ich bleiben werde“, erklärte der Co-Trainer. Wegen Rückenproblemen hatte der 43-Jährige die Abschlussfeier verpasst und einige Tage flach gelegen. Nun kuriert er sich bei der Familie in Nürnberg aus. „Die Zusammenarbeit mit Rico hat gut geklappt. Obwohl wir uns erst in Kassel kennengelernt haben, verstehen wir uns schon recht gut“, erklärte „Robbie“ zuversichtlich.

Roger Öhman

Gleichwohl ist aus Schweden zu hören, dass Roger Öhman (47) aus der Talentschmiede in Malmö gern wieder nach Deutschland gehen würde. Auch als Co-Trainer nach Kassel, wo er mit den Huskies 1997 deutscher Vizemeister war. Und: Öhman könnte Sohnemann Victor (23) mitbringen, einen bulligen Linksaußen, der alle Junioren-Nationalmannschaften durchlaufen, aber den Sprung in die erste Liga Schwedens nicht geschafft hat.

Manager Joe Gibbs: „Derzeit werden uns viele Spieler angeboten. Aber wir haben mehr Zeit als im vergangenen Jahr und können daher in Ruhe und mit Bedacht den Markt sondieren.“

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